Dimitri Bergé gewinnt Klassiker von Marmande (F)

Von Rudi Hagen
Grasbahn
Dimitri Bergé holte sich auch den Sieg in Marmande

Dimitri Bergé holte sich auch den Sieg in Marmande

Der Franzose Dimitri Bergé gewann den Grasbahn-Klassiker in Marmande. Auf den weiteren Podestplätzen folgten die Briten Chris Harris und Richard Hall.

Dimitri Bergé feierte im heimischen Marmande in Südfrankreich seinen zweiten Erfolg innerhalb einer Woche. Nachdem der 21-jährige Franzose sich am 7. Juli im nahen Tayac den Titel des Grasbahn-Europameisters gesichert hatte, war er auch auf der Mehrkurvenbahn in Marmande erfolgreich.

Er gewann den Grasbahn-Klassiker unter Flutlicht mit einem Punkt Vorsprung vor «Bomber» Chris Harris und Richard Hall. Im Vorjahr wurde Bergé noch Zweiter hinter Erik Riss, der seitdem auf der Langbahn nicht mehr gesehen ward.

Das tolle Event am Vorabend des französischen Nationalfeiertages war wieder mit Top-Fahrern besetzt, von denen am Sonntag gleich neun in Roden (NL) beim Langbahn-GP Nummer 3 erneut aufeinander treffen.

Nach den Vorläufen führte Bergé in Marmande mit 17 Punkten vor Harris und Hall, die beide einen Zähler weniger auf ihrem Konto hatten. Aber auch Weltmeister Mathieu Trésarrieu aus Frankreich (15) und sein bis dahin sehr starker Landsmann David Bellego (14) und der Niederländer Theo Pijper (13) durften sich noch Hoffnungen auf den Gesamtsieg machen.

Max Dilger, der heute seinen 29. Geburtstag feiert (SPEEDWEEK.com gratuliert an dieser Stelle), hatte sich mit neun Punkten für das Semifinale 2 qualifiziert, kassierte hier aber einen Nuller und beendete die Konkurrenz auf Platz 10. Stephan Katt konnte einen Lauf gewinnen, blieb aber mit nur sechs Punkten blass und wurde Zwölfter. Der dritte Deutsche, Danny Maassen, hatte in diesem Klassefeld keine Chance und wurde mit null Punkten Letzter.

Das Finale gewann Bergé vor Harris und Hall. Auf den Plätzen 4 und 5 folgten Mathieu Trésarrieu und Bellego.

Ergebnisse Grasbahnrennen Marmande (F):

1. Dimitri Bergé (F), 24 Punkte. 2. Chris Harris (GB), 23. 3. Richard Hall (GB), 20. 4. Mathieu Trésarrieu (F), 20. 5. David Bellego (F) 16. 6. Theo Pijper (NL), 16. 7. Jérome Lespinasse (F), 12. 8. Stephane Trésarrieu (F), 10. 9. Martin Malek (CZ) 9. 10. Max Dilger (D), 9. 11. Hynek Stichauer (CZ), 7. 12. Stephan Katt (D), 6. 13. Andrew Appleton (GB), 4. 14. Mark Beishuizen (NL), 4. 15. Danny Maassen (D), 0.
Semifinale 1: 1. M. Trésarrieu. 2. Bergé. 3. Bellego. 4. S. Trésarrieu. 5. Malek.
Semifinale 2: 1. Harris. 2. Pijper. 3. Hall. 4. Lespinasse. 5. Dilger.
Finale: 1. Bergé. 2. Harris. 3. Hall. 4. M. Trésarrieu. 5. Bellego.

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