Kenneth Kruse Hansen sucht weitere Langbahn-Starts

Von Rudi Hagen
Grasbahn
Kenneth Kruse Hansen hofft auf weitere Startverträge für Gras- und Sandbahnrennen

Kenneth Kruse Hansen hofft auf weitere Startverträge für Gras- und Sandbahnrennen

Als Speedway-Fahrer hat Kenneth Kruse Hansen durchaus einen Namen, auf der Langbahn ist der Däne noch weitgehend unbekannt. Das soll sich ändern.

Der Däne Kenneth Kruse Hansen versucht sich seit kurzem auf der Langbahn und scheint mit dem neuen Terrain gut zurecht zu kommen. Bei seinem ersten Auftritt in Dingolfing fuhr der 31-Jährige trotz Problemen mit dem Getriebe auf Platz 6.

Dieter und Oliver Glatzer von der AMG Osnabrück waren vor Ort dabei und verpflichteten den Dänen prompt für ihr Grasbahnrennen auf der Nahner Waldbahn. Zur Überraschung aller konnte Hansen das Rennen in Osnabrück am Ende gewinnen. SPEEDWEEK.com sprach mit Kenneth Kruse Hansen kurz vor dem Finale in Osnabrück.

Kenneth, entschuldige bitte, aber ich habe dich noch nie fahren sehen. Du bist so gut, du könntest hier heute direkt gewinnen. Erzähle uns doch ein bisschen über dich.

Ich bin 31 Jahre alt und komme aus Kopenhagen. Das stimmt, wir kennen uns nicht, es ist aber auch erst mein viertes Grasbahnrennen.

Du kommst vom Speedway, stimmt’s?

Ja, ich fahre unter anderem in Dänemark für Slangerup und auch in Polen. Im Jahr 2003 war ich mal Weltmeister in der 80ccm-Jugendklasse.

Wie bist du denn jetzt zur Langbahn gekommen?

Tja, es war Erik Gundersen, der meinte zu mir, ich hätte einen Stil, der sich gut für die Langbahn eignen würde. Und so habe ich es jetzt mal versucht.

Von wem bekommst du dabei Hilfe?

Vor allem von Matten Kröger, der mir viele Tipps gibt und meine Motoren betreut. Und Julia Starke versucht mir in Deutschland weitere Engagements auf Gras oder Sand zu beschaffen. Auch im Fahrerlager ist es ganz anders als beim Speedway. Hier scheint jeder Fahrer jedem zu helfen.

Hast du noch keinen weiteren Start auf der Langbahn in Aussicht?

Doch, zum Beispiel fahre ich demnächst in Hechthausen und in Marienbad darf ich an der WM-Qualifikation teilnehmen. Aber ich würde gerne noch mehr auf langen Bahnen fahren. Schade, dass ich damit nicht schon früher angefangen habe.

Was arbeitest du im privaten Leben?

Ich habe einen Universitäts-Abschluss und bin im familiären Fuhrunternehmen in der Logistik tätig.

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