Verletzter Max Dilger: «Sehe aus, wie nach Boxkampf»

Von Manuel Wüst
Grasbahn

Zwei Rennen auf der Grasbahn wollte Max Dilger am vergangenen Wochenende absolvieren. Während es in Staphorst in den Niederlanden gut lief, endete das Rennen in Angenrod in ärztlicher Behandlung.

Vergangenen Samstag war Max Dilger beim Grasbahnrennen in Staphorst am Start und konnte im nur fünf Fahrer umfassenden Feld den zweiten Platz erreichen, obwohl nur vier der fünf geplanten Läufe gefahren wurden.

«Im Prinzip sollten fünf Läufe gefahren werden, aber das Rennen hat sich in die Länge gezogen und dann haben wir auf den letzten Lauf verzichtet», blickte der Badener auf das Rennen in den Niederlanden zurück. «Der Club hat einen guten Job mit dem Bahndienst gemacht und die Arbeiten wirklich gut erledigt, nur hat dies leider viel Zeit in Anspruch genommen. Da viele Klassen an dem Tag fuhren, wurde es zu dunkel und wir haben nach Rücksprache mit dem Veranstalter, der wirklich gut mit den Fahrern agiert hat, auf den letzten Lauf verzichtet.»

Sportlich musste Dilger dem Briten Paul Hurry den Sieg überlassen. «Einen Lauf habe ich gewonnen, im letzten Lauf habe ich aber einen Fahrfehler gemacht und zwei Plätze verloren, was den möglichen Sieg gekostet hat», so Dilger.

Am Sonntag war Dilger beim Grasbahnrennen in Angenrod auf dem Rußbergring am Start. «Angenrod hat gut angefangen. Den ersten Lauf habe ich vor dem späteren Tagessieger gewonnen, ich war also schnell genug, um um den Sieg mitzufahren», meinte Dilger zum guten Auftakt ins Rennen, das nach seinem zweiten Lauf beendet war. «Ich war an zweiter Stelle, habe Stephan Katt attackiert, bin aber in ein Loch gekommen und mir ist die Kette runtergesprungen. Das Hinterrad blockierte, das Rad war ausgespeicht und ich bin abgestiegen.»

Der 30-Jährige konnte das Rennen nicht fortsetzen und ließ sich im Krankenhaus untersuchen. «Ich habe ein blaues Auge und mein Oberkörper hat auch entsprechend was abgekriegt», erzählte Dilger, der sich fühlt, als hätte er sich mit dem Falschen angelegt. «Ich habe ein blaues Auge und sehe fast so aus, als wäre ich mit dem badischen Boxweltmeister Vincent Feigenbutz im Ring gestanden.»

Zu weiteren Untersuchungen und einer abschließenden Bewertung der Verletzungen vertraut der GP-Fahrer auf die Profis von Ortema und der Orthopädischen Klinik in Markgröningen: «Ich habe die Röntgenbilder zu Ortema geschickt, werde mich auch dort noch vorstellen und eine genaue Diagnose erstellen lassen.»

Ergebnisse Grasbahnrennen Staphorst/NL:

1. Paul Hurry (GB), 12 Punkte. 2. Max Dilger (D), 11. 3. Theo Pijper (NL), 10. 4. Daniel Winterton (GB), 3. 5. Jacob Bukhave (DK), 3.

Ergebnisse Gasbahnrennen Angenrod/D:

1. Paul Cooper (GB). 2. Dave Meijerink (NL). 3. David Pfeffer (D). 4. Stephan Katt (D). 5. Jacob Bukhave (DK). 6. Jens Benneker (D). 7. Marcel Dachs (D). 8. Max Dilger (D). 9. Sjoerd Rozenberg (NL). 10. Christian Hülshorst (D).

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