DMSB streicht Unterstützung für Airfences

Von Susi Weber
Grasbahn
Die Anschaffung der Airfences ist sehr teuer

Die Anschaffung der Airfences ist sehr teuer

Seit 2012 sind die Airfences im deutschen Bahnsport Pflicht, sofern nicht entsprechende Auslaufzonen vorhanden sind. Ab 2015 das alleinige Problem der Vereine.

Parallel zur Auflage hat der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) 2010 für rund 125.000 Euro die der Sicherheit dienenden Luftkissen angeschafft, eine entsprechende Logistik aufgebaut und sie an ihre Bahnsport-Veranstalter gegen Gebühr abgegeben.

2013 nutzten rund 25 Veranstalter in ganz Deutschland dieses Angebot. Damit wird in Bälde Schluss sein. «Der DSMB hat dem Bahnausschuss mitgeteilt, dass er aus dieser Logistik aussteigen will und nicht mehr in Eigenregie vermietet», sagte der Vorsitzende des Ausschusses, Joachim Ohmer.

Eigentlich sollte dieser Rückzug bereits im kommenden Jahr erfolgen. Der Bahnausschuss intervenierte und schaffte einen Aufschub um ein Jahr. «Wir müssen 2014 eine Lösung für 2015 finden», stellte Ohmer fest.

Wie diese aussieht, ob und wie sich Kosten erhöhen, was mit den vorhandenen Airfences-Elementen geschieht und vieles andere mehr, ist derzeit völlig offen. Sicher ist: Die Veranstalter sind in der Pflicht, auch weiterhin für die Sicherheit der Fahrer zu sorgen und die Auflage umzusetzen. Vorstellbar wäre für Ohmer sowohl eine unternehmerische Lösung als auch die Gründung eines Fördervereins Bahnsport, der sich auch um andere Anliegen zur Förderung des Bahnsports kümmern könnte.

Mindestens 40.000 Euro kostet die Ausstattung einer 400 Meter langen Speedwaybahn mit Airfences. Die Elemente werden vom DMSB für fünf Jahre abgenommen. Danach kann die Genehmigung um weitere zwei Jahre verlängert werden. Im Gegensatz zu den alten Bundesländern sind viele Vereine in den östlichen Teilen der Republik mit clubeigenen Airfences ausgestattet. Im Vergleich dazu benötigen von den 18 bei der SBM-Veranstaltertagung vertretenen Vereinen 2014 zehn Clubs die Leih-Airfences des DMSB.

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