Was für ein Drama: Brandhofer/Scheunemann am Ende

Von Rudi Hagen
Grasbahn-Seitenwagen-EM
Das war's: Marcus Brandhofer (l.) und Tim Scheunemann (r.) gehen getrennte Wege

Das war's: Marcus Brandhofer (l.) und Tim Scheunemann (r.) gehen getrennte Wege

Eigentlich wollten sie in der kommenden Saison den EM-Titel ins Visier nehmen. Jetzt gehen Markus Brandhofer und Beifahrer Tim Scheunemann getrennte Wege.

Wer hätte das gedacht? Eines der besten deutschen Bahngespanne, der Gaißacher Markus Brandhofer (40) und sein Beifahrer Tim Scheunemann (26) aus Augsburg, gehen künftig getrennte Wege, «wegen unüberbrückbarer Differenzen», wie es aus gut informierten Kreisen heißt. 2017 wurde das Team vom AMC Haunstetten Vizemeister in der EM der Gespanne.

2018 belegten Brandhofer/Scheunemann bei der Deutschen Meisterschaft in Bad Hersfeld Platz 2. Damit haben sie sich direkt für das Finale der Europameisterschaft am 18. August im niederländischen Eenrum qualifiziert. Noch vor nicht langer Zeit freute sich Brandhofer im Gespräch mit SPEEDWEEK.com auf dieses Rennen: «Das ist eine gute und schnelle Bahn, die gefällt mir, da habe ich Lust drauf.»

Einen Wermutstropfen gibt es bei der Geschichte aber. Der AMC Haunstetten richtet am 30. Juni das Semifinale zur EM aus. Wie man aus gut informierten Kreis hört, wollte Tim Scheunemann, der übrigens kürzlich seine FIM-Rennleiterlizenz gemacht hat und bei den Haunstettenern als Sportleiter fungiert, am EM-Semifinale im eigenen Stadion und vor heimischer Kulisse unbedingt teilnehmen.

Markus Brandhofer soll strickt dagegen gewesen sein. Darüber soll es derart zum Streit gekommen sein, dass am Ende die Trennung stand. Brandhofer soll auch schon aus dem Club ausgetreten sein.

Allerdings soll es schon vorher zwischen Brandhofer und Scheunemann «gegärt» haben. Der Fußball scheint hier seinen Beitrag geleistet zu haben. Während Scheunemann bekennender Fan des Bundesligisten FC Augsburg ist und dort auch regelmäßig bei den Spielen auf der Tribüne sitzt, favorisiert Brandhofer eher den FC Bayern München.

Das konnte auf Dauer nicht gutgehen und es reichte am Ende ein Tröpfchen, welches das Fass zum Überlaufen brachte.

Jetzt ist es so, wie es ist. Schade um das tolle Team, schade für die Fans, schade für den Bahnsport. Und das auch noch pünktlich zum 1. April...

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