Pirelli unterstützt Wildcard-Einsätze der IDM-Meister

Von Esther Babel
IDM

Alle drei Meister des Vorjahres treten in dieser Saison wieder an und wollen versuchen, ihre Titel in den Klassen Superbike, Supersport 600 und Supersport 300 zu verteidigen. Zur Belohnung winken jetzt die Wildcards.

Die Tickets für einen WM-Start sind gebucht: Die IDM-Champions des letzten Jahres dürfen sich nun auf der Bühne der Superbike-WM präsentieren. Die Wildcard-Starts sind ein Teil des Programms zur Nachwuchsförderung von Serienausstatter Pirelli. So beschreibt es der Reifenhersteller in seiner aktuellen Pressemitteilung.

«Das hohe sportliche Niveau der IDM ist eine ideale Schule für aufstrebende Motorradsport-Talente», glauben die Verantwortlichen bei Pirelli, die mit ihren Reifen die IDM in den Solo-Klassen seit letztem Jahr als Alleinausrüster beliefern. «Um den Nachwuchs-Rennfahrern eine Chance zu geben, in höhere Rennklassen oder in den internationalen Rennsport aufzusteigen, hat Pirelli als Serienausstatter der IDM ein umfassendes Förderprogramm aufgelegt. Ein wichtiger Baustein darin ist die Option für die IDM-Meister in den drei Soloklassen, im Rahmen von Wildcard-Einsätzen bei einem Rennwochenende der Superbike-Weltmeisterschaft zu starten. Dieser Traum vieler Rennsport-Youngster wird nun wahr: Nach heutigem Stand wird Toni Erhard (Supersport 300) beim WM-Lauf in Misano mit dabei sein, der Supersport 600-Meister Max Enderlein geht in lmola an den Start, und der aktuelle Superbike-Champion llya Mikhalchik plant bis dato, bei einem WM-Rennen im Spätsommer sein Talent zu zeigen.»



«Aufgrund der letztjährigen Terminkollision der beiden Finalevents von IDM und WM konnten wir unseren 2018er-Champions nicht direkt einen WM-Start ermöglichen», erklärt Björn Lohmann, verantwortlich für das Rennsport-Engagement bei Pirelli Deutschland. «Da wir unser Versprechen gegenüber den Fahrern aber auf jeden Fall einhalten wollten, haben wir jetzt alles darangesetzt, WM-Wildcards für die Saison 2019 zu organisieren. Es freut mich sehr, dass das geklappt hat und ich bin schon enorm gespannt, wie sich unsere Jungs dort schlagen werden.»

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