«Die Basis der Yoshimura-Elektronik ist besser»

Von Esther Babel
IDM Superbike
Toni Finsterbusch

Toni Finsterbusch

Im Vorjahr war das Team Suzuki Mayer mit Luca Grünwald bei der IDM Superbike unterwegs. In dieser Saison mit Toni Finsterbusch. Mit der neuen Elektronik und beim Set-up ist noch Feinabstimmung gefragt. Doch die Richtung

Im Team Suzuki Mayer ist man in diesem Jahr bei der Superbike IDM auch mit der neuen Kit-Elektronik von Suzuki-Lieferant Yoshimura am Start, nach dem man im Vorjahr bei der neuen Suzuki GSX R 1000 noch mit der Standard-Elektronik klarkommen musste. Die Fahrer des Teams kann man nach den Unterschieden nicht fragen. Denn im Vorjahr war für das Team aus Passau noch Luca Grünwald unterwegs, der allerdings der WM-Versuchung nicht widerstehen konnte und inzwischen mit einer KTM in der Supersport-300-Klasse am Start ist und sogar schon einen WM-Sieg sein Eigen nennen darf. Die Suzuki hat inzwischen Ex-WM und 1000er-EM-Pilot Toni Finsterbusch übernommen und war beim IDM-Auftakt in der Motorsport-Arena Oschersleben gleich bei der Musik dabei.

«Wir haben mit neuem Fahrer und neuer Elektronik quasi wieder bei Null angefangen», erklärt Teamchef Thomas Mayer. «Die Basis ist mit der neuen Elektronik auf jeden Fall schon mal besser. Das Grund-Set-up ist einfach mehr für die Rennstrecke gemacht. Es ist fahrbarer und auf die Rennstrecke optimiert.» Einen Support seitens des Herstellers gibt es bei der IDM nicht. Kaufen und selber loslegen heißt die Devise. Doch wer schon mit einer Yoshimura Elektronik gearbeitet hat, kommt klar. «Es ist dasselbe Programm wie in den letzten Jahren», meint Mayer. «Es sind einfach neue Parameter dazugekommen. Wie bei der Traktions- und Wheelie-Kontrolle. Die Bedienung ist klar. Wir sind das System ja auch in der Supersport-600-Klasse gefahren.»

Und was bringt der ganze Aufwand? «Also einfach so eine Sekunde bringt es nicht», meint Mayer über seine Neuanschaffung. «Die Standard-Elektronik hat ja auch nicht so schlecht funktioniert. Es ist einen Schritt besser, aber wir müssen das ja alles noch auf Fahrer und die jeweilige Strecke optimieren. Die Unterschiede zwischen Luca und Toni sind nicht allzu groß. Bei der Gabelabstimmung sind sie ähnlich unterwegs. Bei der Abstimmung von Federbein und Reifen müssen wir noch ein wenig tüfteln, das war ja beim Auftakt unser Hauptproblem. Toni ist sehr bremsstark und man merkt seine Erfahrung aus der WM und der EM. Er fährt raus und liefert gleich in der nächsten Runde seine Zeit. Auch beim Rennen geht es gleich voll los.»

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