IDM Zolder: Mikhalchik schnappt sich Mackels – Sieg

Von Esther Babel
IDM Superbike

Bis zur letzten Runde wartete Ilya Mikhalchik vom Team alpha Racing-van Zon-BMW mit seinem Angriff und gewinnt vor Bastien Mackels auf Wilbers-BMW. Julian Puffe macht BMW-Podium komplett.

Ilya Mikhalchik, Bastien Mackels, Julian Puffe. Diese drei BMW-Piloten nahmen in der ersten Startreihe zum Renner der IDM Superbike Platz. Puffe war allerdings der einzige mit einer weißen Weste. Mikahlchik hatte sich im ersten und zweiten Quali lang gemacht, Mackels im zweiten. Dennoch war es nur dieses Trio, welches 1.32er-Zeiten geschafft hatte. Stefan Kerschbaumer und sein Yamaha-Kollege Daniel Kartheinger landeten nach Teamwork im Abschlusstraining auf den Ränge 4 und 5. Schnellster Suzuki-Mann war Dominic Schmitter auf der Sieben. Dahinter Jan Halbich mit der Honda. Die Kawasaki-Medaille ging an Mathieu Gines auf Platz 11, knapp vor Lucy Glöckner.

Kurz vor 12 Uhr dann der Start ins erste Rennen. 17 Runden waren angezeigt. Mackels, Mikhalchik, Puffe und Halbich legten im ersten Sektor die schnellsten Zeiten hin. Die erste Runde beendete dann Mackels als Erster, 0,5 Sekunde vor Mikhalchik. Der Ukrainer hatte seinen Teamkollegen Puffe am Hinterrad kleben.

Der Belgier hatte sich so einiges vorgenommen, zauberte in der zweiten Runde eine 1.32,137 und war bereits eine Sekunde entschwunden. Doch Mikhalchik legte nach, mit einer 1.32,055 bremste er sich wieder in den Windschatten des Belgiers. Puffe konnte mit einer Sekunde Rückstand nur zuschauen, war aber eine Sekunde schneller als die Verfolger, angeführt von Kerschbaumer.

Mackels machte ernst und erhöhte wieder auf den Ein-Sekunden-Vorsprung und Puffe robbte sich zehntelweise an den Ukrainer heran. Kerschbaumer hatte zwar keine direkten Aussichten, um aus eigener Kraft um einen Podestplatz zu kämpfen, schüttelte seine Verfolger aber gekonnt ab. Hinter ihm tobte der Kampf dafür umso heftiger. Schmitter, Halbich, Toni Finsterbusch, Kartheininger und Pepijn Bijsterbosch amüsierten sich scheinbar prächtig miteinander.

Halbzeit: Mackels 0,517 Sekunden vor Mikhalchik, 1,6 Sekunde dahinter Puffe. Mit einem Sechs-Sekunden-Rückstand tauchte Kerschbaumer auf, Schmitter als Anführer der Verfolgertruppe gemeinsam mit Halbich, Finsterbusch und Kartheininger. Schluss war für Jan Mohr und Philipp Gengelbach, die beiden waren gestürzt.

Mackels und Mikhalchik drehten eisern ihre 1.32er-Runden, maximal 1.33.0, und belauerten sich. Der Belgier als Führender, eine gute halbe Sekunde dahinter der Ukrainer. Puffe und Kerschbaumer fuhren jeder sein eigenes Rennen.

Zwei Runden vor Schluss dann die erste Attacke von Mikhalchik, drei Zehntel schneller als Mackel, der mit einer 1.33,2 aufwartete. Doch auch der Ukrainer konnte das Tempo in der vorletzten Runde nicht ganz durchziehen und geht mit 0,5 Sekunden Rückstand in die letzte Runde. Doch der Angriff liess nicht lange auf sich warten. Mit Erfolg.

0,025 Sekunden vor Bastien Mackels rauschte der BMW-Pilot aus dem Team von Werner Daemen über die Ziellinie. Platz 3 ging erneut an Puffe. Beste Yamaha mit Kerschbaumer auf Platz 4, direkt dahinter die beste Suzuki mit Schmitter. Platz 6 für Honda-Mann Halbich und Rang 10 für Kawasaki-Fahrerin Glöckner.

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