Mal wieder IDM Superbike-Pole für Ilya Mikhalchik

Von Esther Babel
IDM Superbike

Am Ende hatte dann doch wieder der Ukrainer vom Team alpha Racing-Van Zon-BMW die Nase vorne und liefert die Bestzeit. Gute Vorstellung der Neuzugänge Erwan Nigon, Marc Moser und Maximilian Weihe.

Julian Puffe hatte sich nach der Testphase zur Saison 2019 so ein ganz klein wenig die Haare gerauft. Denn er hielt zwar tapfer mit seinem Teamkollegen und IDM-Superbikemeister Ilya Mikhalchik mit, aber so wirklich vorbei kam der Schleizer am Ukrainier nicht. Da lief es im Zeittraining zum IDM-Auftakt auf dem Lausitzring schon besser. Da hatte Puffe eine 1.38,791 rausgehauen und es sich auf der provisorischen Pole-Position gemütlich gemacht. Ilya Mikhalchik setzte aber gleich zu Beginn des Abschlusstrainings zum Konter an und befand sich in illustrer Gesellschaft.

IDM-Rückkehrer Erwan Nigon dürfte seinem Teamchef Emil Weber eine Portion Extra-Puls beschert haben, als er fröhlich um einen Platz in der ersten Reihe kämpfte. Die Luft an der Spitze durfte das Kawasaki-Team nämlich bisher noch nicht schnuppern. Ebenfalls gut in Form zeigte sich mit dem vorläufigen Platz 4 Rückkehrer Marc Moser. Mit der MGM-Yamaha hatte er sich nach einem Jahr Auszeit wieder auf die Rennstrecke zurückbegeben. Mit sichtlichem Erfolg.

Veränderungen in der Reihenfolge gab es unter den Top Fünf, die Toni Finsterbusch mit der Mayer-Suzuki abrundete, auch zehn Minuten vor Schluss noch nicht. Erste Verbesserungen zeigte der Niederländer Ricardo Brink. Die einzige und damit stets beste Honda rangierte mit Alex Polita auf Rang 7. Suzuki-Cup-Sieger und Moser-Kollege Maximilian Weihe, der Österreicher Stefan Kerschbaumer und BMW-Umsteiger Jan Mohr rundeten die Top-Ten ab.

Bei noch sieben ausstehenden Trainingsminuten zog Mikhalchik die Zügel an seiner BMW ein wenig straffer und unterbot mit einer 1.38,780 die Bestzeit von Puffe um 0,011 Sekunden und setzte sich auf den ersten Platz. Puffe und Moser legten kurz vor knapp einen Boxenstopp ein, während für Mikhalchik der Arbeitstag erst einmal beendet war. Aber in den letzten Trainingsminuten tat sich bei den Spitzenpositionen nicht mehr.

Dafür haute Maxmilian Weihe noch einen raus. In seiner letzten Runde unterbot der Sieger des Suzuki-Cup 2018 seine Bestzeit vom Vormittag um satte 1,2 Sekunden und schob sich auf den fünften Startplatz nach vorne.

Reihe 1: Ilya Mikhalchik, Julian Puffe, Erwan Nigon
Reihe 2: Marc Moser, Maximilian Weihe, Toni Finsterbusch
Reihe 3: Ricardo Brink, Alex Polita, Stefan Kerschbaumer

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