IDM Nürburgring: Erstes Superbike-Quali im Regen

Von Esther Babel
IDM Superbike

Die IDM Superbike bestreitet das Rahmen-Programm beim Truck-Grand-Prix. Der Härtetest erfolgte gleich im ersten Quali auf regenasser Strecke. Die Trucks hatten schon am Vortag ordentlich Gummi liegen lassen.

Morgens 9 Uhr ist immer eine eher suboptimale Zeit am Nürburgring. Denn in der Eifel dauert es gerne einmal länger, bis sich das mit dem Sommer und der angeblich anrollenden Hitzewelle rumgesprochen hat. 15 Grad, Hochnebel und vom nächtlichen Regen eine noch nasse Strecke erwarteten die Piloten.

Auch die Zeitenmonitore im sonst gut ausgestatten Pressezentrum befanden sich noch im Schlafmodus. Eine Viertel Stunde nach Beginn des ersten Qualifyings waren dann auch die Monitore in Betrieb. Dieses Mal im Format der Extraklasse, denn es gab nicht nur die Liste im Live-Timing zu sehen, sondern auch Live-Bilder. Der erste Fahrer, der einem beim Anschalten des Fernsehers entgegen geflogen kam, war Julian Puffe, der unsanft auf dem Asphalt aufschlug. Auch Ricardo Brink strauchelte im Notausgang umeinander. Bitter für Puffe, denn der Schleizer hatte damit zehn Minuten vor Ende des Trainings noch keine gezeitete Runde.

Besonders wagemutig war auf der vom Gummi der LKW-Reifen nicht unbedingt perfekten Strecke Daniel Kartheininger unterwegs, der mit einer 1.45,451 vorgelegt hatte und damit 1,777 Sekunden vor Philipp Gengelbach unterwegs war.

Ganz zum Schluss wagte sich auch Jan Bühn auf die Strecke, der nach seiner langen Verletzungspause das erste mal in diesem Jahr bei der IDM dabei war. Schon am Vortag hatten sich die Piloten im Rahmen des einstündigen Freien Trainings eher langsam an die Strecke herangetastet. Vor allem im Bereich der Schikanen hatte die Trucks doch so einiges an Gummi liegen lassen. Doch am Ende waren die Superbike-Piloten, allen voran Julia Puffe, halbwegs an die Zeiten von vor zwei Jahren, als der letzte IDM-Besuch auf dem Nürburgring über die Bühne gegangen war, herangekommen.

Die Quali-Zeit von Kartheininger blieb auch zum Schluss noch stehen. Gengelbach hatte bis auf 0,476 Sekunden aufgeschlossen. Toni Finsterbusch hatte wohl auch ausgeschlafen, legte in seiner letzten Runden in Sektor 1 mit der Bestzeit los, verlor ein paar Zehntel in Sektor 2 und landete mit einem Rückstand von 0,186 Sekunden auf Platz 2 hinter Kartheininger. Dahinter klaffte mit Ricardo Brink bereits eine Lücke von über drei Sekunden. Neben Puffe hatte auch Erwan Nigon keine gezeitete Runde. Der Franzose war gar nicht erst angetreten.

Für die IDM-Abteilung wurde es dann Zeit für die schwarz-weiß karierte Flagge. Angefangen hatten sie bei feuchter Strecke, im Laufe des Qualifyings kam Nieselregen dazu, am Ende der Session schüttete es. Der Sommer auf dem Nürburgring findet dieses Jahr wohl an einem anderen Tag statt.

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