Damian Cudlin bekommt keine WM-Chance

Von Ivo Schützbach
IDM Superbike
Damian Cudlin fährt nicht für Leon Camier

Damian Cudlin fährt nicht für Leon Camier

Das Superbike-WM-Team Crescent Suzuki hat Damian Cudlin als möglichen Ersatz für Leon Camier nach Assen kommen lassen. Die Reise war für die Katz.

Superbike-WM-Pilot Leon Camier ist nach seinem Sturz im MotorLand Aragón vor zwei Wochen alles andere als in guter Verfassung. Der Engländer hat sich damals am linken Knie eine tiefe Fleischwunde zugezogen, die mit zahlreichen Stichen genäht werden musste. Obwohl er nicht fit ist, will er bei den Rennen in Assen am kommenden Sonntag fahren – unbedingt.

«Nach drei Runden versteift sich mein Knie, es fühlt sich an, als würde etwas blockieren», erzählte er SPEEDWEEK.com. «Dann kommen auch die Schmerzen. Und ich bin mir sicher: Morgen im Trockenen werden sie noch zehnmal schlimmer sein.»

Trotz allem denkt Camier nicht daran, auf die Rennen zu verzichten. «Ob ich eine Renndistanz im Trockenen durchstehe? Keine Ahnung. Ich nehme es, wie es kommt. Mein Knie hat ja noch zwei Regenerationstage.»

Der zehnte Platz im ersten Qualifying in Assen ist unter diesen Umständen aller Ehren wert. Der als Ersatzfahrer aufgebotene Damian Cudlin ist umsonst nach Assen gereist. Als Camier am Freitagmorgen zum freien Training auf die Strecke fuhr war klar, dass der Führende der IDM Superbike nicht zum Einsatz kommen wird.


RAC ohne offizielle Unterstützung aus München

Als dann gleich im ersten Training Leon Haslam stürzte und sich links das Schien- und Wadenbein brach, fragte Cudlins RAC-Teammanager Evert Slager umgehend bei Pata Honda nach, ob die Dienste seines Schützlings erwünscht sind – das Team winkte ab.

Dass Cudlin, der in der IDM auf BMW unterwegs ist, sich überhaupt bei Teams anderer Hersteller antragen kann, hat er dem Umstand zu verdanken, dass RAC ein Privatteam ohne offizielle Unterstützung von BMW München ist. «So sind wir an niemanden gebunden, und unseren Job haben wir über den Winter gut erledigt, wie die IDM-Führung beweist», so Slager.

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