Damian Cudlin (Kawasaki): Set-up-Risiko nicht belohnt

Von Esther Babel
IDM Superbike
Damian Cudlin nicht ganz problemfrei unterwegs

Damian Cudlin nicht ganz problemfrei unterwegs

Beim IDM Superbike-Lauf in Schleiz machten sich die fehlenden Testkilometer im Team Weber-Diener bemerkbar. Der Fahrwerkspoker zahlt sich nicht aus.

Für den Kawasaki-Piloten Damian Cudlin vom Team von Emil Weber und Rolf Diener ging es am vergangenen Wochenende zum fünften Rennen der IDM. Cudlin, der erst ab der zweiten von acht Rennveranstaltungen im Team um Leiter Evren Bischoff in die Meisterschaft eingestiegen war, rangierte vor dem Schleiz-Wochenende mit 67 Zählern auf Rang 6.

Für Cudlin und seine Mannschaft um Techniker Kurt Stückle wurde das Wochenende in Schleiz zu einer schweisstreibenden Angelegenheit. Temperaturen um die 30 Grad forderten Mensch und Maschine alles ab.

«Die Strecke an sich ist schon sehr anstrengend», erklärte Cudlin. «Das wird im Rennen ein echter Fitness-Test. Der Kawasaki kommt das einigermassen entgegen, da man sie nicht mit so einem extremen Körpereinsatz fahren muss wie andere Motorräder.»

Im Training arbeitete die Mannschaft vor allem an der Balance der ZX10R. «Als wir etwas mehr Gewicht auf’s Hinterrad gebracht haben, wurde es mit den Unruhen im Fahrwerk bessern und wir wussten, in welche Richtung wir arbeiten mussten. Im Qualifying war sie noch etwas wild und ist mehr mit mir als ich mit ihr gefahren.» Nach der Superpole wurde es für Cudlin Rang 8.

Im Rennen ging es für den Australier einen Platz weiter nach vorne. Nicht ganz das Wunschergebnis des ehrgeizigen Piloten, aber auch nach der anstrengenden Fahrt bei brütender Hitze fand er positive Aspekte. «Am Anfang konnte ich den Speed gut mitgehen und kam an einigen Jungs vorbei», beschreibt er sein Rennen. «Natürlich habe ich versucht, die Position zu halten, bekam aber ein paar Probleme, als der Anfangs-Grip weg war.»

Im zweiten Rennen, bei dem das Thermometer noch ein wenig höher geklettert war als am Vortag, holte Cudlin den neunten Rang. «Wir haben im Warm-up, in dem Damian die viertschnellste Zeit fahren konnte, noch eine andere Fahrwerksabstimmung getestet», schildert Bischoff die Abläufe. «Anschliessend hatten wir das Gefühl, es sei besser und sind in diese Richtung weitergegangen. Das Risiko war uns bewusst. Leider war es nicht ganz optimal. Aber wir befinden uns ja quasi noch immer in der Testphase und wenn man nichts probiert, kann man auch nicht vorwärts kommen.»

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