Trautmann (Yamaha): Erstes IDM Superbike-Podest

Von Esther Babel
IDM Superbike
Mit der Yamaha R1M von Max Neukirchner erobert Lukas Trautmann vom Team Yamaha MGM seinen ersten Podestplatz. Den Aufwärtstrend will er am Lausitzring fortsetzen.

Während sich Max Neukirchner noch immer von seinem schweren Sturz erholt, übernahm Lukas Trautmann erneut die Superbike-Maschine des Teams Yamaha MGM Der Österreicher steigerte sich beim IDM-Lauf in Assen mit jeder Session und eroberte in der Superpole schließlich den siebten Startplatz für beide Rennen.



Mit einem verpatzten Start und einem Sturz im ersten Lauf musste der 20-Jährige das Feld von hinten aufrollen und eroberte nach 15 kräftezehrenden Runden schließlich den fünften Platz der Superbike-Wertung. «Das Wochenende ist ziemlich gut verlaufen», so sein Urteil. «Wir konnten uns gut steigern. Das erste Rennen war sehr unglücklich. Da hatte ich leichte Probleme mit der Elektronik, bin dadurch in den Verkehr gekommen und hängengeblieben. Ich denke aber, dass das Tempo nicht schlecht war.»

Im zweiten Rennen kam Trautmann deutlich besser weg und kämpfte sich bis auf den dritten Platz nach vorne. Damit stand er zum ersten Mal in der Superbike-Klasse auf dem Podium.
«Da hatte ich mir natürlich mehr vorgenommen und ich bin schon davon ausgegangen, dass ein Podium realistisch ist», verriet er nach der Siegerehrung. «Wir haben viel mit der Elektronik und mit Dunlop gearbeitet, dass es weiter nach vorn geht und alle haben wirklich einen sehr, sehr guten Job gemacht. Vielen Dank dafür. Das zweite Rennen hat um einiges besser funktioniert und es hat fürs Podium gereicht. Fünf Sekunden hinter Florian Alt ins Ziel zu kommen, ist toll. Zwischendrin wurden mal gelbe Flaggen geschwenkt und es gab ein wenig Verwirrung. Da hat sich dann die Lücke aufgetan. Darauf können wir auf jeden Fall aufbauen. Es macht sehr viel Spaß und nun hoffen wir natürlich, dass es so gut weitergeht.»

«Für’s Ego war der Podestplatz auch nicht schlecht», freut sich der Österreicher. «Klar muss man bedenken, dass mit Mathieu Gines einer der Spitzenpiloten fehlte. Aber Bastien Mackels konnte ich klar schlagen.»

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