Max Kappler: «Mund abputzen und weitermachen»

Von Esther Babel
IDM Supersport 300
Pokal als Trostpreis für Platz 3

Pokal als Trostpreis für Platz 3

Beim IDM Supersport 300 Wochenende in Assen musste Max Kappler gleich zwei Schlappen einstecken und ist die IDM-Führung los. Volle Attacke heißt es jetzt. Vorher geht es mit der Wildcard an den Lausitzring.

Beim ersten IDM Supersport 300 Rennen am Samstag hatte Max Kappler vom Team Freudenberg zwar einen Pokal für Rang 3 kassiert, doch der Rückstand von 16 Sekunden war nicht ganz nach seinem Geschmack. Am Abend knöpften sich die Mechaniker die Elektronik der Yamaha R3 vor, um hinter das Geheimnis des Leistungsverlust zu kommen.

Am Sonntag funktionierte Kapplers Bike wieder bestens, außerdem hatte er im Warm-up noch ein paar Sachen ausprobiert, die sich sofort als bessere Alternativen herausstellen sollten. Er hatte sich viel vorgenommen, sein Start und seine erste Runde erinnerten wieder an seinen erfolgreichen Auftritt von Schleiz. Aber sein Einsatz wurde nicht belohnt.

Denn während im Rennen am Samstag die Technik nicht ganz mitspielte, sorgte am Sonntag ein Fahrer aus dem Niederländischen Yamaha R3 Cup dafür, dass das zweite Rennen in Assen für Kappler bereits nach einer guten Runde beendet war. Dennis Koopmann, der Gesamtsieger des Rennens vom Samstag stürzte und riss Kappler mit zu Boden. Während Koopmann weiterfahren konnte, war für den IDM-Fahrer das Rennen beendet, ehe es eigentlich richtig begonnen hatte.

Nach der zweiten Null-Nummer der Saison ist die IDM-Meisterschaftsführung vorerst verloren. Kappler hat jetzt 19 Punkte Rückstand auf den neuen Meisterschaftsführenden, seinen Teamkollegen Jan-Ole Jähnig. «Aber aufstecken ist nicht mein Art», versichert Kappler. «Zusammengezählt wird am Schluss, auch wenn die Aufgabe extrem schwer wird, die Meisterschaft noch zu meinen Gunsten zu verändern. Ich habe es noch selbst in der Hand. Ab sofort heißt es volle Attacke und volles Risiko.»

«Natürlich bin ich extrem enttäuscht, dass ich so das Rennen beenden musste», meinte er nach dem Crash. «Meine Mechaniker haben eine tolle Arbeit geleistet. Das Bike funktionierte einwandfrei. Ich hatte wieder einen richtig guten Start und auch die erste Runde konnte ich problemlos mit den ersten vier Fahrern mithalten. Ich hatte mich sehr gut gefühlt und konnte bereits in der ersten Runde attackieren. Leider machte Dennis Koopmann einen Fehler, stürzte und riss mich dabei mit. Leider gelang es mir nicht mehr, mein Motorrad wieder zum Laufen zu bringen.»

Nach dem Assen-Wochenende liegt der Fokus bereits auf der nächsten Veranstaltung – Kapplers Wildcard-Einsatz in der Supersport-300-Weltmeisterschaft auf dem Lausitzring. «Für heute heißt es aber erst noch einmal, Mund abputzen, aufstehen und weiterkämpfen - und genau das habe ich vor zu tun.»

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