Full House beim Team Rubin, R3-Cup-Pilot gesucht

Von Esther Babel
IDM Supersport 600

Daniel Rubin gehört 2019 zu den Titelkandidaten in der IDM Supersport 600. Bruder Dominik peilt ebenfalls das Podium. Das Team wächst stetig und auch der Nachwuchs soll seine Chance kriegen.

Seit 2017 gibt es das Rubin Racing Team, bei dem es sich in erster Linie um die Brüder Daniel und Dominik Rubin gedreht hat. Nach einem erfolgreichen Jahr 2018 geht’s bei den Brüdern, die beide im elterlichen Motorradgeschäft aktiv sind, in die Vollen. «In diesem Jahr besteht unser Team aus voraussichtlich sechs Fahrern in der Supersport 600 IDM, einem Fahrer im GSX-R 1000 Cup und einem Fahrer im Twin-Cup», zählt Dominik Rubin, mit 21 Jahren der ältere der beiden, auf. «Mit an Bord sind neben Daniel und mir wieder Per Behmer. Dann arbeiten wir mit Sandro Wagner zusammen. Ausserdem ist der Malaye Ian Dublin wieder dabei. Aber er macht sein eigenes Ding, so eine Art Team im Team, von uns kommt als Yamaha-Händler das Motorrad. Neu dabei ist Nico Maier. Im Jahr 2017 war er im Yamaha-Cup unterwegs und fuhr danach zwei Jahre im Hafeneger-Cup.»

Im Suzuki GSX R Cup startet Sandro Wagners Vater Rainer unter der Flagge des Rubin Teams. Mit einer Yamaha MT07 tritt Ewald Buk im Twin Cup an. «Jeder der Fahrer hat sein eigenes Motorrad», erklärt Rubin. «Lothar Kraus hat bei uns die technische Oberhand und steht für alle Fragen zur Verfügung. Wir werden wohl drei Boxen brauchen, um alles unterzubringen. Jeder hat seinen eigenen Mechaniker oder Helfer dabei. Wir kümmern uns jetzt noch um einen Helfer, den wir als eine Art Springer einsetzen, wenn mal wo Not am Mann ist. Wir bieten damit ein kleines Betreuungs-angebot und unser Know-How zu einem günstigen Preis an.»

Was den eifrigen Rubin-Brüdern in ihrem Portfolio noch fehlt, ist ein Fahrer in der 300er-Abteilung. Gesucht wird ein Fahrer für den Yamaha-R3-Cup. «Yamaha Deutschland hat uns angesprochen», erklärt Dominik Rubin, «wir hatten in unserem Spanien-Urlaub Julia Hämmer getroffen, die ja den R3-Cup fahren wird und inzwischen auch Botschafterin für Yamaha und den Cup ist. So kam der Kontakt zustande. Das Cup-Paket ist vor allem für die ersten Zehn, die sich anmelden, unschlagbar günstig. Jetzt knüpfen wir Kontakten zu Fahrern.»

«Dieses günstige Racing-Paket für den Cup kostet nur 5.695 Euro, rechnet Rubin vor. «Wichtige Info am Rande: Laut Yamaha sind nun schon sieben der zehn Plätze vergeben, das heißt es sind nur noch drei Plätze zu diesem günstigen Angebot frei, die wahrscheinlich zeitnah vergriffen sein werden. 

Der R3-Cup bietet eben einen super günstigen Einstieg in den Rennsport und man fährt direkt im Rahmen der Deutschen Meisterschaft.
 Wir, also das Rubin Racing Team, haben eben großes Interesse, einen motorsportbegeisterten Rennfahrer in unserem Team zu betreuen.»

«Betreuen heißt», so seine Aufzählung, «dass wir uns um den Fahrer und sein Motorrad an der Rennstrecke kümmern und je nach Bedarf das Motorrad auch zwischen den Rennen warten.

 Neben den 5.695 Euro für die rennfertige R3, muss der Fahrer natürlich noch weitere Kosten für die sechs bis sieben Renn-Veranstaltungen einkalkulieren:
 Ca. 500 Euro Nenngebühr pro Veranstaltung, eine gewisse Anzahl an Rennreifen von Pirelli. Da haben wir noch keine genauen Erfahrungen, aber der Verschleiß ist verhältnismäßig gering. Benzin fürs Motorrad, Equipment wie Werkzeug, Ständer, Reifenwärmer. Falls vorhanden. Werkzeug kann auch teilweise von uns gestellt werden. Dazu kommen noch Reisekosten, Verpflegung an der Rennstrecke und man muss ein Budget für eventuelle Sturzschäden 
einberechnen. Dazu braucht man ein oder zwei Mechaniker oder Helfer. Wir haben einen Fahrwerks-Spezialisten und einige Schrauber, die wir zur Verfügung stellen können.»


Weitere Infos gibt es beim Team Rubin: «Meldet euch einfach bei uns telefonisch unter 07824/4320 oder per Mail info@motorrad-rubin.de oder der- oder diejenige kommt bei uns im Motorradgeschäft vorbei.»

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