Martin Vugrinec (Yamaha R6): Noch ist nichts vorbei

Von Rudi Hagen
Martin Vugrinec peilt auf dem Hockenheimring die Vizemeisterschaft in der IDM Supersport 600 an

Martin Vugrinec peilt auf dem Hockenheimring die Vizemeisterschaft in der IDM Supersport 600 an

Trotz der mageren Ausbeute von nur 15 Punkten in Assen hat Martin Vugrinec den Kampf um den Vizemeistertitel in der IDM Supersport 600 noch nicht aufgegeben. In Hockenheim will der Kroate wieder angreifen.

Max Enderlein hat seinen Vorjahreserfolg in der IDM Supersport 600 wiederholt. In Assen machte der Sachse aus dem Team Freudenberg trotz eines Ausfall alles klar und wurde IDM-Meister.

Um die Vizemeisterschaft wird noch gerangelt. 50 Punkte stehen in den letzten beiden Rennen am 28. und 29. September auf dem Hockenheimring zur Verteilung bereit. Marc Buchner mit 157 Punkten, der Niederländer Sander Kroeze (148), Martin Vugrinec aus Kroatien (148) und der Australier Tom Toparis (131) können sich noch Hoffnungen machen.

Für Vugrinec lief in Assen einiges schief. Im ersten Rennen auf dem TT Circuit fuhr der 20-Jährige aus Novi Marof noch auf Platz 5, aber im zweiten Rennen am Sonntag konnte der «Spidermartin» nach einem Ausflug in den Kies gerade noch vier Punkte einsammeln.

«Wir hatten eines der schlimmsten Wochenenden der Saison in Assen», klagte Vugrinec noch Tage nach dem Ausflug in die Niederlande, «die Wetterbedingungen waren das ganze Wochenende durchwachsen und beim ersten freien Training lief für mich nach einem Highsider schon alles schief. Ich hatte zwar nichts gebrochen, aber das ganze Wochenende über quälten mich Schmerzen. Rücken, Arm, Beine, Nacken, alles tat weh. Aber als echter Rennfahrer stand ich wieder auf und machte weiter. Wegen Elektronikproblemen kam ich im zweiten freien Training nur auf drei Runden und so hatte ich vor dem ersten Qualifying kein Setup. Aus diesem Grund war P 8 in der Startaufstellung das Beste, was ich tun konnte.»

Das erste Rennen mit Platz 5 am Ende war für Vugrinec kein schlechtes Ergebnis, aber auch nicht das, was er wirklich wollte. Am Sonntag wollte er um den Sieg kämpfen. Vugrinec: «Ich kam vom Start gut weg und konnte mich in der Spitzengruppe halten. Aber aufgrund meiner Schmerzen und der Tatsache, dass wir im Grunde keine Zeit hatten, ein vernünftiges Setup vorzunehmen, hatte ich das Gefühl, mit einem Traktor zu fahren. Aus diesem Grund musste ich mich noch mehr Risiko eingehen.»

Das rächte sich, denn es folgte eine Landung im Kies. Vugrinec konnte seine Yamaha aber wieder ausbuddeln und am Ende noch vier Punkte einzusammeln. «Aber letztlich war eine Katastrophe. Es tut mir sehr leid für mein Team und unsere Sponsoren. Ich habe nur versucht, mein Bestes zu geben. Aber nichts ist vorbei, wir haben noch ein Wochenende auf dem Hockenheimring vor uns.»

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