Überraschung: Corvette stellt schon die neue C8.R vor

Von Oliver Müller
IMSA

Corvette hat bei einer Präsentation in Cape Canaveral überraschend die neue C8.R gezeigt. Damit treten die Amerikaner ab 2020 in der GTLM-Klasse der IMSA-Serie an. Weitere Details sollen beim Petit Le Mans folgen.

Jetzt ging es doch schneller als gedacht: Schon seit mehr oder weniger zwei Jahren arbeitet Corvette an der neuen C8.R für die internationale GTLM/GTE-Klasse. Und eigentlich war es angedacht, dass das US- Muscle Car im Rahmen des diesjährigen Petit Le Mans (10. bis 12. Oktober) erstmals offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Nun hat der amerikanische Hersteller aber schon vorher die Hüllen seines neusten Rennwagen fallen lassen. Im Rahmen einer Autovorstellung für dier 2020er Chevrolet Corvette Stingray Convertible (Straßenauto) in Cape Canaveral wurde überraschend auch die C8.R mit auf die Bühne gestellt.

Klar ist, dass die neue Renn-Corvette für die GTLM/GTE-Kategorie erstmals mit einem Mittelmotor ausgestattet ist. Damit geht die C8.R denselben Weg wie die Klassenkonkurrenz von Ferrari, Ford und Porsche. Derzeit noch nicht bestätigt ist hingegen, welche Art von Aggregat für den Vortrieb sorgt. Zunächst hielten sich lage Zeit die Gerüchte, dass auch Corvette auf einen Saugmotor umsattelt. Jedoch hat Porsche zuletzt bewiesen, auch mit einem Sauger große Erfolge in der Klasse feiern zu können. Hierzu werden wir am Rennwochenende des Petit Le Mans sicherlich nähere Informationen bekommen.

Ebenfalls noch nicht zu einhundert Prozent fixiert ist das Einsatzprogramm der neuen Corvette. Das Debüt finden auf jeden Fall bei den 24 Stunden von Daytona am 25./26. Januar 2020 statt. Danach wird die C8.R auch die komplette IMSA-Serie bestreiten. Ob der spektakuläre Bolide auch bei den 24 Stunden von Le Mans aufläuft, muss noch final bestätigt werden. Genaso, ob es auch noch weitere Einsätze in der Sportwagen-WM (FIA WEC) geben wird.

Neu ist auch die Farbgebung der C8.R. Anstatt komplett in Gelb kommt der Renner nun in Gelb/Grau daher. Damit will Corvette an frühere Konzeptautos aus dem eigenen Hause erinnern. «Die C8.R ist das Ergebnis langjähriger Tests und Entwicklungen zwischen GM Design, Antrieb, Engineering und dem Corvette Rennteam», erklärt Jim Campbell (Chevrolets US-Vizepräsident für Performance und Motorsport).

Mit den Vorgängern C5-R, C6.R und C7.R hat Corvette seit 1999 insgesamt schon 107 Rennen gewonnen. Richtig gut lief es beispielsweise im Jahre 2015 als innerhalb von circa fünf Monaten Klassensiege bei den 24 Stunden von Daytona, den 12 Stunden von Sebring und den 24 Stunden von Le Mans eingefahren werden konnten.

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