Julian Mayer: «Titelverteidigung ist oberstes Ziel»

Von Helmut Ohner
IOEM
Julian Mayer

Julian Mayer

Julian Mayer braucht sich heuer über mangelnde Beschäftigung nicht zu beklagen. Der junge Österreicher bestreitet neben der Endurance-WM auch die IOEM, die Alpe Adria- und die internationale Meisterschaft MotoCH.

Wenn Julian Mayer nur ansatzweise seine Form vom letzten Jahr über die Wintermonate gerettet hat – er gewann nach dem technisch bedingten Ausfall im ersten Rennen die restlichen neun Läufe in überlegener Manier –, wird es für seine österreichischen Landsleute schwer werden, ihn im Kampf um den Titel in der IOEM Superbike zu besiegen. Und die erfolgreiche Titelverteidigung ist das Minimalziel des jungen Kawasaki-Piloten.

Um bestens für die neue Saison gerüstet zu sein, hat der 21-jährige Niederösterreicher seine Vorjahresmotorräder verkauft und dank Kawasaki Österreich, Motul, Extreme Components, IXS und Öhlins das neueste Modell der ZX-10R zugelegt. Damit möchte Mayer auch in der Alpe Adria Meisterschaft und in der von Promotor Slovakia Racing organisierten Internationalen Motorcycle Championship (MotoCH) bestehen.

Nachdem Mayer bei seinen beiden Einsätzen in der Endurance-Weltmeisterschaft für das in Brünn stationierte und vom ehemaligen Rennfahrer Viktor Noss gemanagte Team BMW Motorrad Central und Southeastern Europe (CSEU) trotz fehlender Langstreckenerfahrung zu überzeugen wusste, wurde er auch für das Jahr 2017 unter Vertrag genommen. Am zweiten April-Wochenende geht es mit dem 24-Stunden-Rennen in Le Mans los.

«Mein oberstes Ziel ist die Titelverteidigung in der IOEM Superbike. In der Alpe Adria und der MotoCH wird es wahrscheinlich nicht mit einem Titelgewinn klappen, weil es mit der Langstrecken-Weltmeisterschaft Terminüberschneidungen gibt. Für ein Wintertraining in Spanien hat es aus finanziellen Gründen leider nicht gereicht. Zum ersten Mal werde ich Ende März auf dem Motorrad sitzen», berichtete Mayer im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

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