Toni Rechberger: «Wenn ich nur Aufhören könnte!»

Von Helmut Ohner
IOEM

Der Oberösterreicher Toni Rechberger gehört zweifellos zu den längst dienenden Rennfahrern Österreichs. Auch mit bald 59 Jahren denkt der Bau-Ingenieur mit der Liebe zum Straßenrennsport nicht ans Aufhören.

In seiner langen Karriere hat Toni Rechberger schon viel erlebt. Noch immer ist er der Österreicher mit den meisten Starts bei den Rennen zur Tourist Trophy auf der Isle of Man. Bei diesen 35 Starts sah er ebenso oft die Zielflagge, ein Rekord der seinesgleichen sucht. Gleich bei seinem ersten Antreten fuhr er 1985 in der Klasse Production auf den für einen Neuling beachtenswerten 16. Rang.

Aber nicht nur die Tourist Trophy hat es dem zweifachen Familienvater angetan. Auch beim North West 200 ist der Suzuki-Pilot gern gesehener Gast. Für die diesjährige Ausgabe von Irlands größter Veranstaltung mit mehr als 100.000 Zusehern entlang der Dreiecks-Kurses zwischen den Städten Portstewart, Coleraine und Portrush hat er die Teilnahmebestätigung längst in der Tasche.

Bevor es jedoch für den bald 59-jährigen Bau-Ingenieur aber Richtung Nordirland geht, lässt er sich das Bergrennen von Landshaag nach St. Martin nicht entgehen. Seit der Premiere im Jahr 1979 musste der zweifache Landshaag-Sieger nur zweimal auf diese beim Publikum so beliebte Traditionsveranstaltung verzichten, weil er beruflich im Ausland verweilte.

«So lange ich körperlich und vom Tempo noch mit den Jungen mithalten kann, werde ich wohl weiterfahren», denkt Rechberger, der sich mit Joggen fit hält und immer wieder an Marathonläufen teilnimmt und sogar schon den über 60 Kilometer langen Mountain Course auf der Isle of Man läuferisch bewältigt hat, noch lange nicht ans Aufhören.

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