IOEM: Selbst der Sieger war überrascht

Von Helmut Ohner
IOEM
Wolfgang Gammer

Wolfgang Gammer

Mit einem überraschenden Sieg endete der vierte Lauf zur Internationalen Österreichschen Superbike-Meisterschaft in Most.

Selbst Wolfgang Gammer war nach dem Rennen in Most (Tschechien) überrascht, dass er die 25 Punkte für den Laufsieg einstreifen durfte. Für den 32-jährigen BMW-Piloten aus Oberösterreich war es sein erster Erfolg in der österreichischen Superbike-Meisterschaft. Dementsprechend erfreut zeigte sich der Zimmerer: «Das ist ein Supergefühl! Eigentlich habe ich mich schon mit dem zweiten Platz abgefunden, aber zwei Runden vor der Zielflagge hatte Berghammer offensichtlich Probleme, die ich zu meinen Gunsten ausgenützt habe.»

Thomas Berghammer sah bereits wie der sichere Sieger aus, doch am Ende reichte es für den 28-jährigen Motorradmechaniker aus Salzburg «nur» zum zweiten Rang. «Heute bin ich richtig frustriert. Mein Motorrad hat dieses Wochenende perfekt funktioniert und ich war schon fast zehn Sekunden vor Gammer, doch dann habe ich wieder Unterarmkrämpfe bekommen. Jetzt muss ich mir ernsthaft überlegen, ob ich mich in den nächsten Tagen operieren lasse», so der enttäuschte Suzuki-Fahrer.

Beim Heimrennen auf dem Red Bull Ring vor 14 Tagen verfehlte Michael Wohner nur ganz knapp eine Top-3-Platzierung. In Tschechien durfte der in Wien lebende Steirer als Dritter heuer erstmals aufs Siegespodium steigen. «Zum letzten Mal durfte ich 2011 auf dem Red Bull Ring auf das Treppchen steigen, damals sogar als Sieger. Auch heute wäre mehr möglich gewesen, aber ich komme jedes Mal vom Start schlecht weg. Außerdem hatte ich in der Schikane eine Kollision, die Zeit gekostet hat.»

Ergebnis Superbike
1. Wolfgang Gammer, BMW, 12 Runden in 20.13,468. 2. Thomas Berghammer, Suzuki, +2,673 sec zur. 3. Mike Wohner, BMW, +5,876 4. Manuel Schleindlhuber, BMW. 5. Alex Fattinger, BMW.

ÖM-Stand (nach vier von sechs Rennen)
1. Andreas Meklau, Suzuki, 80 Punkte. 2. Gammer, 69, 3. Berghammer, 64. 4. Wohner, 47. 5. Roland Resch, Suzuki, 41. 6. Schleindlhuber, 37. 7. Michael Richter, Suzuki, 31. 8. Andreas Gangl, Suzuki, 29. 9. Fattinger, 25. 10. Stefan Schrammel, BMW, 11. 11. Patrick Kreidl, BMW, 9. 12. Herbert Gams, Yamaha, 7. 13. Patrick Doppelhammer, Suzuki und Toni Rechberger, Suzuki, beide 6.

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