IOEM Superbike: Die Karten werden neu gemischt

Von Helmut Ohner
IOEM
Nachdem der Dominator der letzten beiden Jahre, der BMW-Pilot Roland Resch, nicht mehr in der IOEM Superbike antritt, dürfen sich mehrere Fahrer Hoffnungen auf den Titelgewinn machen.

Letztes Jahr war die IOEM Superbike eine eindimensionale Angelegenheit. Roland Resch beherrschte auf seiner in Eigenregie aufgebauten BMW S1000RR die Klasse nach Belieben und gewann alle neun Rennen ohne von seinen österreichischen Mitstreitern ernsthaft gefordert worden zu sein

Nach seinem Entschluss, der österreichischen Meisterschaft den Rücken zu kehren und sich auf seine Rennfahrerschule bzw. den Job des Riding Coachs für die Schweizerin Sabine Holbrook zu konzentrieren, dürfen sich seine schärfsten Gegner der beiden vergangenen Jahre, Thomas Berghammer (Suzuki), Wolfgang Gammer (BMW), Andreas Gangl (Suzuki) und Hannes Schafzahl (Kawasaki), Hoffnungen machen, in die Fußstapfen des 31-jährigen Niederösterreichers zu treten.

Dass diese Klasse unter Österreichs Motorradrennfahrern wieder hohes Ansehen genießt, beweist die Tatsache, dass der frühere Superstock 600-Meister Mandi Koch (Yamaha) in die IOEM zurückkehrt und sich die aufstrebenden Talente Kevin Sieder (Kawasaki), Andy Fichtenbauer (Yamaha), Hannes Zemsauer (KTM), Nico Thöni (Aprilia) und Julian Mayer (Kawasaki) den Umstieg in die Königsklasse wagen.

Startnummern
2 Christian Fritz
3 Sabine Holbrook
12 Patrick Dangl
16 Michael Richter
21 Hannes Schafzahl
28 Mario de Lorenzo
32 Robert Bruckner
33 Hannes Hofer
35 Manfred Koch
36 Nico Thöni
46 Wolfgang Gammer
57 Kevin Sieder
71 Thomas Berghammer
91 Alexander Hämmerle
94 Hannes Zemsauer
95 Julian Mayer
340 Georg Moser
370 Christopher Kemmer
374 Andreas Gangl
427 Andreas Fichtenbauer

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