Thomas Berghammer: Platz 7 beim Road-Racing-Debüt

Von Helmut Ohner
IRRC
Thomas Berghammer

Thomas Berghammer

Mit Rang 7 im ersten Rennen schlug sich Thomas Berghammer bei seinem ersten Antritt in die Straßenrennsport-Szene beachtlich. Im zweiten Lauf verhinderte ein Kupplungsdefekt ein noch besseres Ergebnis.

Bei den beiden Läufen zur International Road Racing Championship in Hengelo betrat Thomas Berghammer Neuland. Noch nie zuvor hatte der Suzuki-Pilot ein Rennen auf einem Straßenkurs bestritten. Dementsprechend früh machte er sich auf den Weg Richtung Niederlande, um Zeit für ein ausgiebiges Streckenstudium des 4,878 Kilometer langen Varsselrings zu haben. «Meine Gegner sind schon oft hier gefahren und kennen damit jede Schlüsselstelle. Ich muss mir alles mühsam erarbeiten», erzählte er vor seiner Abfahrt.

Trotz seiner fehlenden Streckenkenntnis konnte Berghammer im Training die neuntschnellste Zeit erzielen und lag damit vor wesentlich erfahreneren Piloten wie dem Deutschen Matti Seidel oder dem tschechischen Manx-Grand-Prix-Sieger Kamil Holan, die hinter ihm auf den Plätzen 11 und 12 Aufstellung nahmen.

Im ersten Rennen konnte sich der zweimalige österreichische Staatsmeister weiter steigern. Nach neun Runden beendete er das Rennen unmittelbar hinter dem Vorjahresgesamtzweiten Johan Fredriks auf dem beachtlichen siebenten Platz. «Damit habe ich zwar mein Ziel, in die Top-5 zu kommen, nicht ganz erreicht, aber ich glaube, der siebente Rang kann sich trotzdem sehen lassen», zeigte sich der Thalgauer mit seinem Debüt zufrieden. «Vor allem in den Erste-Gang-Kurven habe ich viel Zeit verloren.»

Auf der Fahrt zu einem weiteren guten Ergebnis musste der Motorradmechaniker wegen einer rutschenden Kupplung den zweiten Lauf vorzeitig beenden. «Ich konnte mich von Runde zu Runde kontinuierlich steigern. Der Ausfall ist schade, ich hätte wieder einige wichtige Punkte für die Meisterschaft holen können.»

«Vor der Veranstaltung in Hengelo hatte ich Bedenken, ob mir der Straßenrennsport überhaupt liegt, aber ich wollte es in meiner Karriere unbedingt einmal versucht haben. Jetzt weiß ich, dass es mir taugt, auf solchen Strecken zu fahren. Alles, was zählt, sind viele Rennkilometer brauche. Ich werde heuer noch ausreichend Gelegenheit haben, Erfahrung zu sammeln. Im kommenden Jahr möchte ich dann im Kampf um den Gesamtsieg ein gewichtiges Wörtchen mitreden.»

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