Artigues: WM-Quali nur mit zwei Deutschen

Von Ivo Schützbach
Langbahn-WM
Marcel Dachs hatte viel Pech

Marcel Dachs hatte viel Pech

Heute Abend haben Keijo Bünning und Enrico Sonneberg im südfranzösischen Tayak die Chance, sich für den Langbahn-GP-Challenge zu qualifizieren. Marcel Dachs hat abgesagt.

Aus der ersten WM-Qualifikation in Mühldorf hat nur Herbert Rudolph den Sprung in die nächste Runde geschafft. Der Pilstinger hat aber bereits angekündigt, nach dem DM-Finale in Pfarrkirchen im Herbst zurückzutreten, es wäre für also unsinnig für ihn im Challenge antreten.

Von den drei für das zweite Halbfinale in Tayak gesetzten Deutschen werden nur Bünning und Sonnenberg antreten, Marcel Dachs hat nach zwei Stürzen im EM-Halbfinale in Les Artigues de Lussac am letzten Wochenende zurückgezogen.

«Im dritten Vorlauf ist mir in der letzten Runde Ostyn aufs Hinterrad geknallt», erzählte der Oberschwabe. Zur Verwunderung aller Anwesenden wurde Dachs als Sturzverursacher disqualifiziert. Dachs: «Alle Fahrervertreter haben sich mit dem Schiedsrichter unterhalten, ein deutscher Vertreter war keiner da. Als ich am Vorstart mit dem Schiri telefonieren wollte, verstand auf einmal niemand mehr Englisch.»

Im vierten Durchgang rutsche Dachs auf einer glatten Stelle aussen weg, im Wiederholungslauf fiel das Flutlicht aus – das Rennen konnte nicht fortgesetzt werden. Nach diversen Skandalen und Reglements-Zuwiderhandlungen in Südfrankreich nur ein weiteres peinliches Kapitel.

«Das war ein teures Wochenende für mich», so Dachs. «Ein Motorrad ist Totalschaden, im zweiten ist die Gabel krumm. Bei der Anreise ging nach 30 Kilometern das Wohnmobil kaputt. Als wir keinen Mietwagen bekamen, war meine letzte Hoffnung bei Sirg Schützbach nach dem Transporter zu fragen. Sein Vater Josef ist dann mit uns nach Frankreich gefahren. Danke nochmals dafür. Sirg hat mir auch angeboten, dass ich für Tayak eines seiner Motorräder haben kann. Aber in meiner jetzigen Verfassung bin ich nicht in der Lage weiterzukommen.»

Dachs wird einige Tage oder sogar Wochen brauchen, bis er wieder völlig fit ist. Bei einem Sturz in Herxheim überdehnte er sich die Bänder in der Schulter und klemmte sich einen Nerv ein. In Artigues verbrannte er sich eine Hand, dadurch blockiert eine Sehne und er kann die Finger nur bedingt bewegen.

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