Sandro Cortese: «Kein Motorrad für das Rennen»

Von Oliver Feldtweg
Sandro Cortese beklagt sich, weil er mit der Suter nur vier, fünf schnelle Runde fahren kann und zu stark ans Limit gehen muss. Startplatz 13 war in Misano das Maximum für den Fahrer aus dem Intact-Team.

Sandro Cortese stellte de Surer MMX2 des deutschen Dynavolt Intact-GP-Teams in Misano auf den 13. Startplatz. Er schaffte eine Zeit von 1:38,166 min und verlor 0,776 auf die Bestzeit.

«Ich bin immer noch unzufrieden», seufzte Sandro. «Wir erreichen Steigerungen in einem Bereich, wo wir schon viel früher hätten sein sollen. Es war schon eine große Verbesserung im Vergleich zum freien Training, aber gefühlt bin ich immer über dem Limit. Wir sind noch weit weg von einer schnellen Pace, in der man angenehm fahren kann. Man ist erst richtig schnell, wenn man locker auf dem Motorrad sitzt und im Moment strengt es zu stark an, das Bike unter Kontrolle zu bekommen. Wir haben wieder Änderungen vorgenommen, sind zurück auf das Set-up vom Sachsenring und Brünn gegangen, weil die ersten drei freien Trainings einfach katastrophal waren. Keine der Änderungen hat etwas Positives bewirkt. Jeder bemüht sich das Beste zu geben, aber aktuell sind wir noch weit entfernt von unseren Zielen. Unser Hauptproblem ist, dass wir so hart am Limit fahren. Wir sind für vier, fünf Runen schnell, aber uns fehlt ein Motorrad, mit welchem ich die komplette Renndistanz schnell fahren kann.»

Alex De Angelis fährt für Marcel Schrötter, der jetzt schon vier Rennen lang pausiert. Platz 16 im Quali war sein Ergebnis, er liegt 1,424 Sekunden hinter der Pole-Zeit.

«Ich bin zufrieden, da wir bei jeder Ausfahrt schneller unterwegs waren», meinte De Angelis. «Es ist ein guter Fortschritt, aber trotzdem ist es sehr schade, so weit hinten zu stehen. Auch wenn der Abstand nach vorn nur minimal ist. Ich denke, wir haben am Samstagmorgen gegenüber gestern einiges verbessern können. Im Qualifying ist uns das leider nicht so gut gelungen. Für morgen können wir sicher noch etwas am Set-up finden, besonders für das Heck. Ich bin mir sicher, dass wir dann nochmals schneller sein werden. Die größten Probleme haben wir im ersten Streckenabschnitt, im schnellen Teil der Strecke sind wir wieder sehr stark. Damit wir morgen besser sein können, müssen wir das Gleichgewicht zwischen diesen beiden Punkten herstellen.»

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