Marcel Schrötter (Suter/10.): «Keine schlechte Pace»

Von Frank Aday
Moto2
Marcel Schrötter auf der Suter des Intact-Teams

Marcel Schrötter auf der Suter des Intact-Teams

Die Suter-Piloten Marcel Schrötter und Sandro Cortese werden am Sonntag von den Positionen 10 und 13 und das letzte Moto2-Rennen der Saison 2017 starten. «Wir hinken etwas hinterher», erklärte Cortese.

Mit 0,633 sec Rückstand auf die Pole-Zeit von Alex Márquez landete Suter-Pilot Marcel Schrötter aus dem Team Dynavolt Intact GP im Moto2-Qualifying auf dem zehnten Platz. Sein Teamkollege Sandro Cortese wird am Sonntag von der 13. Position starten. Er büßte 0,737 sec ein.

13 Punkte trennen den noch immer angeschlagenen Schrötter, der aktuell WM-17. ist, vom 13. WM-Rang, den Jorge Navarro inne hat. «Eine kleine Enttäuschung ist schon da, weil ich nicht ganz das erreicht habe, was ich mir vorgenommen habe», klagte der Bayer. «Insgesamt haben wir keine schlechte Arbeit gemacht, ich konnte viele schnelle Runden drehen. Ich spüre einfach, dass es an der einen oder anderen Ecke fehlt und ich nicht so fahren kann, wie ich es gerne hätte. Ich finde leider zur Zeit keine Lösung, wie ich schneller sein kann. Vielleicht können wir am Bike noch etwas finden, was uns hilft. Wir haben in den Trainings genau gesehen, an welchen Punkten es bei uns fehlt.»

Die Top-21 der Moto2-Klasse trennten im Qualifying weniger als eine Sekunde. «Im Qualifying hatte ich anfangs einen guten Vergleich, wo es fehlt. Vielleicht werden wir uns jetzt darauf konzentrieren. Die Top-10 sind gut, aber es ist schade, dass Nakagami am Schluss noch vorbeigezogen ist. Ich hätte natürlich gerne die dritte Reihe gehalten. Wenn ich mir aber die Bilanz seit Aragón ansehe, bin ich in den Trainings meist in die Top-10 gefahren. Das ist nicht schlecht. Trotz meiner Schmerzen schaffen wir es, einigermaßen dabei zu sein. Natürlich wollen wir mehr, aber leider war nicht mehr drin. Die Pace selbst ist nicht allzu schlecht. Der neue Reifen, den wir hier haben, ist im Vergleich zu den vorherigen Reifen, mit denen man nach 30 Runden immer noch identische Zeiten fahren konnte, eher untypisch. Nach sechs, sieben Runden wird es schon schwer, die Zeiten zu wiederholen. Ich bin zum Glück nicht so weit weg von meiner Bestzeit und vielleicht sind wir über die Distanz besser.»

Sandro Cortese wird am Sonntag von Platz 13 starten. «Gefühlt hinken wir schon etwas hinterher. Für mich ist es schwierig, eine richtig schnelle Runde rauszuhauen», räumte der Berkheimer ein. «Ich habe kein optimales Vertrauen in das Vorderrad und habe es dadurch schwer. Am Schluss hat es zwar für einen 13. Platz gereicht, aber das ist natürlich nicht zufriedenstellend. Wir müssen jetzt einfach schauen, dass wir im Warm-up noch das eine oder andere ausprobieren, um ein versöhnliches letztes Rennen fahren zu können.»

Wildcard-Pilot Jake Dixon erlebte einen schmerzhaften Samstagmorgen. Nachdem der Brite eine weitere Sekunde zur Spitze gutgemacht hatte und noch 1,9 Sekunden entfernt war, fabrizierte er einen heftiger Highsider. Dabei prellte sich der 21-Jährige seinen unteren Rücken stark. Röntgenaufnahmen gaben zum Glück Entwarnung, dass keine Brüche vorliegen, dennoch wurde er für das Qualifying für nicht fahrtauglich erklärt. Ob Dixon am Sonntag beim Grand Prix von Valencia starten darf, ist noch ungewiss.

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