Sam Lowes blickt zurück: «Ich fuhr wie ein Idiot»

Von Sharleena Wirsing
Moto2
Sam Lowes auf der KTM des Teams Swiss Innovative Investors in Katar

Sam Lowes auf der KTM des Teams Swiss Innovative Investors in Katar

2018 will Sam Lowes mit KTM zurück an die Spitze der Moto2-Klasse. Er will an seine Ergebnisse aus der ersten Saisonhälfte 2016 anknüpfen. Beim Saisonauftakt scheiterte der Brite mit diesem Plan jedoch.

Während sein Zwillingsbruder Alex im zweiten Superbike-Lauf von Buriram mit einem Podestplatz glänzte, verlief das erste Moto2-Rennen 2018 für Sam Lowes nicht nach Wunsch. Der Brite stürzte mit seiner KTM und ging leer aus.

Bei den Vorsaisontests war Lowes noch überzeugt, nach seinem MotoGP-Jahr für Aprilia gestärkt in die mittlere Klasse zurückzukommen und von Anfang an um Siege kämpfen zu können. Doch in Katar wurde mit Startplatz 10 und einem Nuller im Rennen auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. «In dieser Saison sind viele Fahrer schnell. Bagnaia, Márquez, Baldassarri, die Red Bull-KTM-Jungs. Auch Barberá und Marini können gute Rennen zeigen», weiß er.

Lowes will an seine Leistungen aus der ersten Saisonhälfte 2016 anküpfen. «Bis Silverstone lief damals alles gut, ich lag nicht weit hinter Zarco. Bis dahin stand ich fünf Mal auf dem Podest und feierte einen Sieg. In Silverstone wurde ich dann abgeschossen und fuhr den Rest der Saison wie ein Idiot. Wenn ich in diesem Jahr so fahren kann wie in der ersten Saisonhälfte 2016, dann werde ich die Tabelle anführen, denn Fahrer wie Bagnaia oder Márquez habe ich bereits besiegt. Warum sollte ich das nicht wiederholen?»

Aus seinem niederschmetternden MotoGP-Jahr mit Aprilia hat er seine Lehren gezogen, betont der Brite. «Ich fühle mich gut, im Vergleich zur Vergangenheit habe ich viel gelernt. Meine Lage ist nun viel besser», ist Lowes überzeugt. «Ich bin gereift. Genau das brauchst du, um im Titelkampf bestehen zu können. Das ist meine bisher beste Chance, seit ich in den GP-Sport kam, einen Titel zu holen. Ich bin stolz, wie ich mich in der Saison 2017 verhalten habe. Ich litt sehr, aber ich erfand mich ein bisschen neu und kam zurück. Darauf bin ich stolz. Ich arbeite nun anders an mir und am Bike. Ich habe 2017 viel gelernt, vor allem neben der Strecke.»

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