Aegerter: «Immer in der Nähe von Valentino Rossi»

Von Otto Zuber
Moto2
Dominique Aegerter

Dominique Aegerter

Dominique Aegerter durfte bereits zum dritten Mal am 100-Kilometer-Rennen auf der Ranch von MotoGP-Superstar Valentino Rossi teilnehmen. Der 29-jährige Schweizer gestand: «Das war wieder ein spezieller Anlass für mich.»

Am letzten November-Wochenende fand bereits die sechste Auflage des mittlerweile zur Tradition gewordenen «100 km dei Campioni»-Rennens auf der Trainingsranch von Valentino Rossi bei Tavullia statt. Und wie schon in den vergangenen beiden Jahren durfte auch Dominique Aegerter teilnehmen.

Der Rohrbacher, der im nächsten Jahr mangels eines Moto2-Platzes im Team von Liqui Moly IntactGP in der MotoE-Klasse an den Start gehen wird, belegte im Hauptrennen zusammen mit seinem italienischen Partner Luca Ottaviani den zehnten Platz. Rossi und sein Bruder Luca Marini holten sich den Sieg.

«Die Einladung von Valentino Rossi war natürlich wieder eine riesengrosse Ehre für mich. Es war bereits zum dritten Mal, dass ich bei diesem Rennen dabei sein durfte», jubelte der Schweizer. «Die Trainingsmöglichkeiten auf seiner Ranch sind gewaltig. Auch zu dieser Jahreszeit kann man super mit dem Motorrad trainieren. Tagsüber hat es so um die zehn Grad und mittlerweile ist Anlage mit Flutlicht ausgestattet.»

«Der gesamte Aufenthalt war für mich wieder ein sehr spezieller Anlass. Im Verlauf einer Saison läuft man sich öfters über den Weg. Doch im Rahmen dieser Veranstaltung ist man immer in der Nähe von Valentino und man kann mit ein paar Worte wechseln. Das ist schon etwas ganz Besonderes», erzählte Aegerter. «Der Event hat am Samstag mit dem Qualifying und einem Ausscheidungsrennen am Abend begonnen. In diesem ‚American Race‘ habe ich es bis auf den 14. Platz geschafft. Dieser Modus mit zwei Runden, nach denen die letzten zwei Fahrer immer ausscheiden, hat wirklich viel Spass gemacht.»

"Für das 100-km-Rennen am Sonntag war Luca Ottaviani mein Partner. Unser zehnter Platz war sicher nicht schlecht, weil wir mehr oder weniger das bestplatzierte Team waren, in dem kein Fahrer irgendwie zur VR46 Academy gehört», analysierte der 29-Jährige, und betonte: «Diese zwei Tage bei Valentino Rossis Ranch waren auf jeden Fall wieder eine super Sache. So eine Trainingsmöglichkeit sollte es auch in der Schweiz geben, wo man zumindest einmal pro Woche fahren kann.»

«Abgesehen von der Länge ist die Strecke in Tavullia ist unglaublich anspruchsvoll. Der ganze Körper wird auf diesem Gelände beansprucht. Ausserdem bringt es auch einen gewaltigen Vorteil, wenn man in einer Gruppe trainiert. Das sieht man anhand der VR46-Fahrer, die sich beim Training gegenseitig pushen und immer wieder mal ein Rennen untereinander austragen. Die Jungs stehen praktisch immer unter Strom, auch wenn es nur beim täglichen Training ist. Insgesamt betrachtet war es für mich wieder ein super Erlebnis. Daher möchte ich mich nochmals in aller Form bei allen Beteiligten für die Einladung und Gastfreundschaft bedanken», fügte Aegerter zum Schluss an.

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