Premiere in Jerez: Fantic zeigt Canet-Straßen-Replika
Mit Aron Canet ist der italienische Motorradbauer Fantic auf Titeljagd in der Moto2. In Jerez feierte eine Replika des WM-Spitzenreiters Premiere. Die 125er «Stealth» ist wie der spanische Rennfahrer unkonventionell.
Zeitgleich mit dem in Misano stattfindenden "EICMA Riding Fest" enthüllte Fantic beim Spanien-GP in Jerez de la Frontera die Stealth 125 als Replika des offiziellen Piloten Aron Canet.
Neben den speziellen Grafiken, inspiriert durch den nicht zurückhaltenden Tattoo-Style des WM-Spitzenreiters, hebt sich die "Stealth Canet 44" durch eine Reihe weiterer Merkmale vom Standardmodell ab. Inbegriffen ist ein spezielles Einsitzerheck, mit dem sich der zulassungsfähige Naked-Sportler schnell in eine sportlichere Soloversion verwandeln lässt. Für diejenigen, die es vorziehen, die Fahrt mit anderen zu teilen, ist ein Soziussitz vorgesehen.
Basis der an die Jugend gerichteten 125er ist ein moderner Einzylinder. Damit müssen die Piloten der knackigen Achtelliter-Maschine zwar mit deutlich weniger Schub als Canet auf der gut 140 PS starken Dreizylinder-Kalex leben, mit lediglich 129 Kilogramm spielen die Bikes dafür in der gleichen Gewichtsklasse.
Fantic gibt mit der Canet-Replik die leichteste Serien-125er des Markts in die Auslage zu stellen. Mit Hybrid-Rahmen und solider Fachwerkschwinge soll das Bike vor allem die italienische Kunst des Fahrwerksbaus zur Schau tragen.
Die schlechte Nachricht: Zum heutigen Zeitpunkt stehen weder der Preis fest noch ist bekannt, wann das Sondermodell mit der Handschrift des extrovertierten Aron Canet in den Handel kommt.
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