Nico Terol: Holt er in Jerez die WM-Führung?

Von Oliver Feldtweg
Moto2
Nico Terol am Start in Texas

Nico Terol am Start in Texas

Nico Terol gilt nach dem Sieg in Texas als ernsthafter Widersacher der WM-Favoriten Pol Espargaró und Scott Redding.

Jetzt liegt Nico Terol (24) nur noch vier Punkte hinter Moto2-WM-Leader Scott Redding, deshalb will der Suter-MMX2-Pilot aus dem Mapfre-Team von Jorge «Aspar» Martinez am Wochenende in Jerez gleich noch einmal ganz vorne mitmischen. Der 125-ccm-Weltmeister von 2011 könnte Andalusien sogar als WM-Spitzenreiter verlassen.
 

Nico, so ein Heim-GP in Jerez bedeutet doch zusätzliche Motivation für einen Spanier, nicht wahr?
Mit einem Sieg in der Tasche nach Jerez zu fahren, ist grossartig. Ich liebe diese Strecke, und wenn man vor fast 100.000 Fans fahren kann, wird das ein sehr erfreuliches Wochenende.
Klar, ich bin für Jerez in bester Stimmung, richtig aufgekratzt. Nach dem Sieg in Texas werde ich dort alles geben, um wieder an der Spitze mitfahren zu können.

Du bist der beste Beweis dafür, dass sich harte Arbeit bezahlt macht?

Ja. Ich weiss, dass ich Talent habe. Aber ich muss daran arbeiten und es polieren, um das Maximum aus mir herausholen zu können.
Es ist nicht so, dass mir die Erfolge in den Schoss fallen. Ich muss richtig schuften dafür. Zum Glück bin ich sehr dickköpfig, und obwohl ich manchmal Mühe habe, erreiche ich sehr oft meine gesetzten Ziele.
Ja, in meinem Fall macht sich die harte Arbeit bezahlt.

Du bist im Mapfre Aspar Team fest verankert. Du hast dort auch während der mühevollen Saison 2012 immer den vollen Rückhalt gehabt, richtig?
In der 125-ccm-Weltmeisterscaft hatte ich ein System und Erfahrung, so dass ich vorne fahren konnte, manchmal auch allein. Ich brauchte keine Referenzpunkte, denn ich hatte alles im Kopf gespeichert. Ich bin sieben Jahr in dieser Kategorie gefahren, deshalb fiel es mir nicht mehr schwer, mein eigenes Tempo zu bestimmen.
Als ich vor einem Jahr in die Moto2 gekommen bin, war alles neu für mich. Es fiel mir schwer, mich an das Motorrad und diese Klasse zu gewöhnen. Ich hatte dauernd das Gefühl, ich müsse mir einen Vordermann suchen, der mich zieht. Am Wichtigsten war, dem Druck standzuhalten, wegen des Drucks nicht einzuknicken. Ich bin ein Fahrer, der sich selber genug unter Druck setzt. Ich ruhe mich nie aus, Ich überlegte dauernd, in welchem Bereich ich mich verbessern kann. Ich schaue immer, was ich eventuell falsch mache.
Wenn mir Menschen auf die Nerven gehen, kann ich das gut ausblenden. Diese Eigenschaft hat mir geholfen, mein Vertrauen wieder zu finden und die nötige Geduld bis zum ersten Sieg zu haben.
Die Leute in meinem Umfeld und das Team haben nie das Vertrauen in meine Fähigkeiten verloren. Sie haben mich immer aufgemuntert, keine Ruhe zu geben und unermüdlich weiter zu arbeiten. Vom Team habe ich mich nie unter Druck gesetzt gefühlt.
Das hat mir erlaubt, schrittweise besser zu werden und wieder schnell Motorrad zu fahren.

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