Dominique Aegerter: Neues Helmdesign für Sachsenring

Von Matthias Dubach
Moto2
Dominique Aegerter: Highlight in Assen

Dominique Aegerter: Highlight in Assen

Für den Moto2-WM-Fünften aus der Schweiz findet der Heim-GP in Deutschland statt. Aegerter plant eine spezielle Aktion.

Seit 1955 herrscht in der Schweiz das Rundstreckenverbot, deshalb können Dominique Aegerter, Tom Lüthi und Randy Krummenacher von Auftritten in der Heimat wie etwa die Spanier nur träumen. Die Lösung heisst Sachsenring – «Für mich ist das der Heim-Grand-Prix», sagt Aegerter, der mit der Referenz eines Podestplatzes nach Deutschland gereist ist. «Es hat viele Leute hier, die mit den Schweizern sympathisieren. Ausserdem kenne ich noch viele von früher, weil ich in der IDM gefahren bin.» Wie ernst es der Suter-Fahrer mit dem Heim-GP in Deutschland meint, wird sich am Samstag zeigen.

«Ich habe mir ein extra Helm-Design anfertigen lassen, das ich am Samstag erstmals tragen werde», verrät Aegerter, der sich aber noch nicht in die Karten blicken lässt, nur soviel: «Der Helm wird noch mehr schweizerische Elemente enthalten wie sonst.»

«Will wieder in die Top-5»

Obwohl der WM-Fünfte auf dem Sachsenring in der WM noch nie besser als Achter war, versichert Aegerter: «Die Strecke gefällt mir nicht so schlecht. Es hat lange Linkskurven und wenig Geraden, aber doch zwei, drei harte Bremspunkte. Ich will im Training schnell Fuss fassen, damit ich mein Ziel im Qualifying, einen Platz unter den besten Neun, schaffen kann. Im Rennen möchte ich einen Top-5-Rang erreichen.»

Von einem erneuten Podestbesuch mag der Schweizer nicht sprechen. «Wir müssen auf dem Boden bleiben und genau gleich weiterarbeiten wie bisher. Die Abstände waren schon in Assen extrem knapp, hier auf der kurzen Strecke wird es vielleicht noch enger sein.»

In der Schweiz blieb die Podestfahrt von Assen nicht unbeachtet, am Sonntag nach dem Assen-GP wurde Aegerter erstmals in die TV-Sendung Sportpanorama als Studiogast eingeladen. «Ein bisschen nervös war ich schön, ausserdem habe ich in der Nacht zuvor wenig Schlaf gehabt…», deutete der 22-Jährige eine etwas ausschweifendere Podestparty in Groningen an. «Aber ich habe versucht, einfach so rüberzukommen wie ich bin.»

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