Assen-GP: Was Folger, Cortese & Schrötter sagten

Von Sharleena Wirsing
Moto2
Der Grand Prix der Niederlande war für die deutschen Piloten nicht von Erfolg gekrönt. Jonas Folger kündigte für den Heim-GP auf dem Sachsenring eine große Veränderung seiner Kalex an.

Nachdem er im Moto2-Qualifying nur Platz 9 erreicht hatte, erlebte Jonas Folger im Rennen weitere Probleme und überquerte die Ziellinie als Zehnter. «Nein, das ist bei weitem nicht das, das wir uns erwartet hatten. Das Ziel ist nach wie vor, vorne mitzufahren – fertig. Wir haben schon gezeigt, dass wir das können. Seit Jerez funktioniert es aber nicht, ich habe nicht dasselbe Gefühl für die Maschine wie am Anfang der Saison. In diesem Rennen war es dasselbe – mit neuen und gebrauchten Reifen. Ich kann nicht so locker fahren wie am Anfang der Saison», erklärte Folger gegenüber SPEEDWEEK.com.

Folger kündigte an: «Für den Sachsenring werden wir eine große Änderung vornehmen. Wir werden die Gabel und Schwinge tauschen, um wieder das Moped zu haben, mit dem wir schnell waren. Seitdem wir sie gewechselt haben, habe ich mein Gefühl verloren – warum auch immer. Wir wollen das jetzt ausprobieren. Es muss etwas passieren. Es kann nicht sein, dass wir zu Saisonbeginn um Siege fahren und jetzt gerade so unter die Top-10 kommen. Das geht nicht.»

Sandro Cortese sicherte in Assen nach dem Nuller von Barcelona vier Punkte für Platz 12. «Gleich am Anfang hatte ich einen Rutscher und verlor so viel Schwung auf die Gerade. An einer anderen Stelle hatte ich im ersten Gang aus einer Kurve heraus fast einen Highsider. Ich habe wieder eine Sekunde verloren, dadurch kam ich etwas aus dem Rhythmus. Ich blieb auch sehr lange an Domi Aegerter hängen, denn ich denke, dass ich mit Rins und Corsi hätte mithalten können. Doch an Domi auf der Bremse vorbeizukommen, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Jetzt habe ich aber wieder mal ein Rennen zu Ende gefahren, nach dem schwierigen Rennen mit dem Knie in Mugello oder dem Ausfall in Barcelona. Natürlich sind das nicht meine Erwartungen, aber ich habe alles gegeben. Darauf müssen wir aufbauen», erklärte er in der Box des Teams Dynavolt Intact GP.

Marcel Schrötter kämpfte sich von Startplatz 17 auf den 13. Rang nach vorne. Dieses Ergebnis ist jedoch weit von dem entfernt, was der Bayer zeigen will. «Platz 17 war keine großartige Ausgangslage, aber ich war zuversichtlich, denn wir wussten, dass wir auf gebrauchten Reifen schnell sind. Doch am Sonntagmorgen lief es richtig, richtig schlecht. Wir hatten vielleicht ein Problem mit dem Reifen, denn ich war sehr langsam. Es gab vor dem Rennen einige Fragezeichen. In der Anfangsphase fühlte ich mich auf den neuen Reifen nicht wohl genug. Am Ende war es das Gegenteil, ich hätte noch zehn weitere Runden gebraucht. Aber dann kam der Regen. Ich konnte Alex und Jonas anfangs nicht folgen, denn ich hatte nicht genug Grip und nicht genug Vertrauen. Ich kämpfte dann gegen Oliveira und Simón. Dann wurde es Runde für Runde besser, doch ich hatte ein paar Probleme mit der Front, deshalb war ich am Kurveneingang nicht schnell. In den letzten fünf oder sechs Runden lieferten die alten Reifen aber immer mehr Grip. Das war seltsam, aber das sahen wir schon am Freitag. Ich wusste, dass der Regen kommen kann, deshalb pushte ich und schnappte mir Kent. Dieser Plan ging auf. Doch ich will natürlich weiter nach vorne. Wir müssen uns steigern», weiß der Kalex-Pilot aus dem AGR-Team.

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