Philipp Öttl: «Strecke noch nicht in bestem Zustand»

Von Waldemar Da Rin
Moto3
Philipp Öttl auf dem Red Bull Ring

Philipp Öttl auf dem Red Bull Ring

Beim Brünn-GP biss Philipp Öttl nach seinem schweren Sturz im FP3 die Zähne zusammen. In Spielberg, wo er 2016 als Fünfter ins Ziel kam, hat sich der KTM-Pilot erneut hohe Ziele gesetzt.

Das erste Moto3-Training auf dem Red Bull Ring schloss Philipp Öttl auf dem 21. Rang ab. Der Bayer aus dem Team Südmetall Schedl GP Racing legte eine Zeit von 1:39,013 min vor. Er hatte 1,464 sec Rückstand auf die Bestzeit von Joan Mir.

«Die Strecke war an ein paar Stellen feucht. Immer noch, was mich selbst gewundert hat», berichtete Öttl. «Es ist schon eine große Umstellung im Vergleich zu Brünn, wo die Kurven viel flüssiger sind. Während ich das gesamte Training mit den weichen Reifen durchfuhr, holten sich einige Gegner noch einen frischen Medium-Hinterreifen. Das wäre für uns eine Option gewesen, doch ich wollte ihn aufheben, denn die Strecke war noch nicht im besten Zustand. Wir haben schon ein paar Daten gesammelt.»

«Wir haben noch ein bisschen Chattering. Deshalb ist es auch schwierig, in die engen Kehren zu fahren. Mit der Platzierung kann ich nicht zufrieden sein, aber es war nur das erste Training. Wir sind mit einem Satz Reifen durchgefahren. Also ist das normal. Wir kümmern uns jetzt um die Abstimmung für das Qualifying. Erst am Sonntag zählt es.»

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