Tragödie in Barcelona: Andreas Pérez in Lebensgefahr

Von Günther Wiesinger
Moto3
Andreas Pérez mit Avintia-Teamchef Raúl Romero

Andreas Pérez mit Avintia-Teamchef Raúl Romero

Drama beim zweiten Rennen zur CEV Repsol-Junioren-Weltmeisterschaft in Barcelona: Der 14-jährige Andreas Pérez schwebt in Lebensgefahr.

Der Spanier Andreas Pérez, Mitglied der Reale Avintia Academy und im ersten Junioren-WM-Rennen in Barcelona gestern auf Platz 27, stürzte ausgangs der Kurve 5 und wurden von mehreren Piloten überfahren, auch vom deutschen Nachwuchsfahrer Kevin Orgis (Kiefer Racing) und von Alex Toledo.

Der KTM-Moto3-Pilot wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus Sant Pau in Barcelona gebracht. Die Ärzte stellten den Hirntod des hoffungsvollen Nachwuchsrennfahrers fest. Er war bereits beim Transport mit dem Helikopter künstlich am Leben erhalten worden.

Das spanische Fernsehen und verschiedene spanische Medien meldeten den Tod des Junior-Piloten. Am späten Abend bestätigte das Reale-Avintia-Team den Hirntod des Schwerverletzten. Die Ärzte müssen jetzt mit den Eltern entscheiden, ob und wann die lebenserhaltenden Maschinen abgeschaltet werden sollen.

Pérez stürzte in der dritten Runde, nachdem zuvor bereits einmal die rote Flagge wegen eines Sturzes von Charlie Nesbitt (Marc VDS Racing), der unverletzt blieb, geschwenkt worden war.

Nach dem folgenschweren Unfall wurde Kritik laut. Die CEV-Veranstalter sollten künftig nicht mehr 45 teilweise ungestüme junge Talente gleichzeitig auf die Piste schicken dürfen, wurde gefordert.

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