Philipp Öttl (13.): Fahrstil geändert – wieder Spaß

Von Waldemar Da Rin
Moto3
Philipp Öttl (65) sicherte sich 3 Punkte: Hinter ihm Arbolino (14), Norrodin (7), Wongthonan (9) und Masia (5)

Philipp Öttl (65) sicherte sich 3 Punkte: Hinter ihm Arbolino (14), Norrodin (7), Wongthonan (9) und Masia (5)

Philipp Öttl hat analysiert, warum seit dem Jerez-GP alles schiefging. Jetzt hat er die Ursache ergründet – und hat wieder Spaß beim Fahren.

Philipp Öttl (22) schaffte beim GP von Thailand nach einem spektakulären Rennen den 13. Platz, er verlor in 22 Runden nur 4,130 Sekunden auf den Sieger Fabio Di Giannantonio.

«Ich war auf dem Weg nach vorne, aber der Wildcard-Fahrer Chantra aus dem Honda Asia-Team ins tun Kurve 8 rausgefahren, er kam in Kurve 9 zurück auf die Piste. Ich wollte ihn überholen, aber das hat nicht geklappt. Ich wäre ihm fast hinten draufgeknallt. Ich bin dann auf Platz 17 zurückgefallen. Ich habe dann am Schluss beim Reinfahren in den schnellen Knock Arbolino und Masia überholt. Nachher habe ich alles getan, um meine Position zu verteidigen, auch beim Reinfahren in die Zielkurve. Dann sind noch Bezzecchi und Bastianini geschmissen, dadurch sind wir auf Platz 13 gelandet.»
«Mein Ziel war es, hier in Thailand in die Punkte zu fahren. Wir waren im Training immer gut dabei. Ich habe meinen Fahrstil umgeändert, weil mir in Aragón die Kraft ausgegangen ist. Ich habe mich vor dem Moto2-Test in Aragón hingesetzt und überlegt: Was machen wir anders als beim Sieg in Jerez? Wir haben nachher so viel falsch gemacht… Und dann habe ich für Buriram den Fahrstil umgestellt», schilderte der Bayer, der in der WM von Platz 14 auf Platz 13 vorrückte.

Konditionell hatte Öttl trotz der Hitze keine Mühe. «Nach der Fahrstiländerung konnte ich schon beim Moto2-Test 15 Runden fahren – und es war nichts. ich dachte mir vorher, wenn du auf die Moto2 steigst, musst du etwas anders machen, sonst verlassen dich frühzeitig die Kräfte. Seit dem Jerez-GP ist mir immer ein bisschen die Kraft ausgegangen. ich presse beim Bremsen jetzt die Knie zusammen, damit ich mehr Kraft habe, das habe ich hier auch im ersten Training ausprobiert. Wenn ich den Fuß wegspreize, verliere ich nach wenigen Runden Kraft. Und wenn ich anders fahre, kann ich zehn Runden problemlos fahren. Dieses System hat mir heute viel geholfen im Rennen.»

Öttl: «Heute hat nur etwas Speed gefehlt. Aber wirklich nicht viel. Für mich war wichtig, dass ich in die Punkte gefahren bin. Am Anfang bin ich zwar etwas zurückgefallen, aber nachher habe ich einen guten Rhythmus gefunden und bin nach vorne gefahren. Diesen Fahrstil werde ich beim Japan-GP beibehalten. Ich werde mich dort vor dem Rennen daran erinnern, was ich hier gemacht habe. Vielleicht sollte ich mir gewisse Fahrstil-Sachen künftig aufschreiben. Denn das gehört ja auch zum Motorradfahren. Ich muss einfach die Knie zusammenpressen. Ich habe schon im FP2 hier gesehen, dass sich diese Methode tadellos bewährt. So ein Rennen macht viel mehr Spaß, wenn dir die Kraft nicht ausgeht…»

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