Toni Finsterbusch: «Habe keine Rundenzeit gejagt»

Von Oliver Feldtweg
Moto3
Toni Finsterbusch auf der Kalex-KTM

Toni Finsterbusch auf der Kalex-KTM

Das Kiefer-Team musste in Valencia auf Florian Alt verzichten. Toni Finsterbusch gewöhnt sich an die Kalex-KTM.

Beim dreitägigen IRTA-Moto3-Test in Valencia musste das Team Kiefer Racing an den letzten zwei Tagen auf die Dienste von Florian Alt verzichten, der mit einer Mittelohrenzündung im Bett lag. Dafür drehte der Sachse Toni Finsterbusch mit der neuen Kalex-KTM unermüdlich seine Runden.  

Finsterbusch steigerte sich am Donnerstag auf Rang 25 von 31 Teilnehmern und blieb 2,2 Sekunden hinter der Bestzeit. «Der Test war okay, wir haben viel gelernt», stellte er fest. «An den ersten zwei Tagen kamen wir nicht so viel zum Fahren, da hatten wir ein paar Probleme mit dem Getriebe, das kostete Zeit. Am Donnerstag lief es problemlos; ich bin mehr Runden gefahren als an den beiden Tagen vorher zusammen. Wir haben verschiedene Fahrwerk-Abstimmungen ausprobiert. Ich bin eigentlich ganz happy. Ich habe extra keine schnelle Rundenzeit gejagt. Das Motorrad ist für mich mit meiner Grösse viel angenehmer als die Honda, die ich 2012 gefahren bin. Es steckt noch einiges an Potenzial drin. Jetzt geht es nächste Woche nach Jerez. Diese Piste kenne ich nicht so besonders gut, aber dennoch wollen wir noch ein paar Schritte nach vorne machen.»

Florian Alt: «Ich lag zwei Tage lang im Hotel in der Nähe der Rennstrecke und habe den ganzen Tag die Motoren gehört. Das war schwer erträglich. Schade, diese Tests wären sehr wichtig gewesen, das Wetter war optimal. Das Motorrad fühlt sich bisher sehr gut an, auch der Motor läuft sehr gut. Heute abend fliege ich mit meinem Vater heim und lasse mich Samstagfrüh von unserem Vertrauensarzt genau untersuchen. Ich schätze, für die Tests am Dienstag in Jerez sollte ich einsatzfähig sein. Dorthin wird mich meine Mutter begleiten.»

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