Moto3-WM: Die Exoten sind verschwunden
Im zweiten Jahr des neuen Formats haben sich die professionellen Hersteller durchgesetzt. Von KTM und Kalex stammen je acht Motorräder.
Die Moto3-WM geht in die zweite Saison mit der 250-ccm-Viertakt-Formel, und wir erleben denselben Vorgang wie schon in der Moto2: Im ersten Jahr einer neuen Klasse tummeln sich noch einige zweifelhafte Hersteller, aber in der zweiten Saison sind nur noch die professionellen Konstrukteure am Start.
2010 und 2011 versuchten in der Moto2-WM Hersteller wie I.C.P., RSV, MZ, IAMT, Promoharris oder Force GP210 ihr Glück, ihre Synonyme in der Moto3-WM hiessen Emir, Oral und FGR. Diese Marken sind 2013 nicht mehr im GP-Sport vertreten. Die Auftritte der italienischen Motorenbauer Emir und Oral waren letztes Jahr eine Aneinanderreihung von Peinlichkeiten, während sich der tschechische Chassisbauer FGR nach zehn WM-Punkten zurückzog.
Nun besteht das Moto3-Feld vor allem aus Maschinen von KTM (8), Kalex-KTM (8) und FTR-Honda (9). Dazu kommen die zwei TSR-Honda des CIP-Teams, zwei Suter-Honda von Ambrogio Racing, zwei komplett bei Suter Racing Technology in der Schweiz hergestellte Mahindra sowie zwei Standard-Honda-Chassis bei La Fonte Tascaracing.
Im zweiten Moto3-Jahr sind also nur noch KTM und Honda sowie als Farbtupfer Eskil Suters Mahindra als Motorenbauer vertreten.
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