Austin-GP, Moto3: Die Stimmen des Top-Trios

Von Matthias Dubach
Moto3
Austin-Sieger Alex Rins zwischen Maverick Viñales (li.) und Luis Salom (re.)

Austin-Sieger Alex Rins zwischen Maverick Viñales (li.) und Luis Salom (re.)

Alex Rins erzielte in Texas seinen ersten GP-Sieg, obwohl er sich in der Renndistanz irrte. Was der Spanier und seine zwei Landsleute auf dem Podest zum Austin-GP sagten.

Die drei spanischen KTM-Werksfahrer Alex Rins, Maverick Viñales und Luis Salom machten wie schon in Katar die Podestplätze im Moto3-Rennen von Austin unter sich aus. Daran konnte auch der Abbruch und der Neustart nach dem Sturz von Jasper Iwema nichts ändern. Rins aus dem Team Estrella Galicia 0,0 sicherte sich den ersten GP-Sieg der Karriere.

Die drei KTM-Stars im Kurzinterview nach dem Rennen:

Alex, du warst schon beim Abbruch vorne. Wie schwer war es, danach nochmals den Sieg zu erkämpfen?
Rins: «Das zweite Rennen war sehr schwierig, weil es nur noch fünf Runden waren. Ich dachte zuerst, es geht noch eine Runde mehr. Luis hat in der letzten Kurve härter als ich gebremst, aber am Ende konnte ich den Sieg holen. Ein Dank an mein Team und die Sponsoren, die mir diese Möglichkeit gegeben haben.»

Maverick, im Fünfrunden-Sprint ist dir ein Fehler unterlaufen.
Viñales: «Es war sehr sehr schwierig, Salom und Rins wieder einzuholen. Ich denke, das war ein ziemlich grober Fehler von mir. Ich war komplett neben der Strecke. Aber wir haben am Morgen im Warm-up sehr emsig gearbeitet, danach waren wir zuversichtlicher und waren uns sicher, dass es gut herauskommt. Ich denke, wir haben in diesem Rennen 100 Prozent herausgeholt.»

Luis, im ersten Rennen hattest du den Anschluss an die beiden anderen verloren. Wie hast du es geschafft, im zweiten Durchgang dranzubleiben?
Salom: «Im ersten Rennen lag ich komfortabel hinter Alex und Maverick. Aber zur Rennhälfte hatte ich Probleme mit der Front bekommen, ich verlor darauf in den schnellen Streckenabschnitten Zeit. Deshalb musste ich mich damit befassen, einfach nicht zu stürzen. Ich konnte nicht mehr schneller fahren, ich hatte kein gutes Gefühl mehr für die Front. Im zweiten Rennteil war mir klar, dass ich an den beiden dran bleiben musste. Das habe ich geschafft. Ich wusste, dass ich Alex in der letzten Kurve überholen kann. Gleichzeitig war mir aber bewusst, dass es noch immer das Problem mit der Front gab. Ich habe es versucht, es gab zwei Möglichkeiten: Zu stürzen oder zu siegen. Aber ich hatte Glück, denn ich wurde noch Dritter.»

Alex, wie konnte es sein, dass du dich in der Renndistanz geirrt hast?
Rins: «Bei meiner Box wurde angezeigt, dass es nur noch eine Runde geht. Aber auf der Anzeige an der Strecke stand, es geht noch zwei Runden.»

Salom: «Ja, ich sah eingangs der letzten Runde auch eine schwarze Tafel mit einer Zwei darauf. Aber ich dachte, ‹vergiss das›, ich glaubte meinem Pitboard. Ich habe mich nicht um die Anzeige an der Strecke gekümmert, ich vertraute meinem Team. Aber es stimmt, was Alex sagt, ich habe es auch gesehen.»

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