Moto3-WM: KTM dominiert im 2. Jahr nach Belieben

Von Günther Wiesinger
Moto3
WM-Leader Alex Rins

WM-Leader Alex Rins

KTM nimmt die Moto3-WM ernst, die Erfolge von 2012 haben einen wahren Nachfrageboom ausgelöst. Die KTM-Asse machen den Titel unter sich aus.

Nachdem beim Katar-GP acht Fahrer der Top-Ten auf KTM unterwegs waren und nur die Mahindra-Störenfriede Miguel Oliveira und Efren Vazquez mit den Rängen 7 und 10 die völlige österreichische Vormachtstellung in der Moto3-Weltmeisterschaft verhindert hatten, wunderte sich Pit Beirer, bei KTM als Head of Motorsports für alle Disziplinen verantwortlich. «Dass die andern gleich nach einem Jahr aufgeben, damit haben wir nicht gerechnet», seufzte er zufrieden.

Die Mahindra-Darbietungen (Oliveira glänzte in Texas mit den Rang 5 und ist WM-Fünfter!) verlangen viel Respekt und Anerkennung, aber für einen Konzern wie Honda wirken die Moto3-Ergebnisse armselig. Und kein einziger Honda-Fahrer setzt das Original-Chassis der NSF250R ein.

KTM gewann 2012 fünf Rennen durch Cortese, vier durch Kent und Salom und eines durch Folger; Cortese und Salom 2013 belegten in der WM die Ränge 1 und 2.

In diesem Jahr halten Rins und Salom mit je 41 Punkten die Tabellenspitze, Viñales hat 40 Punkte, Folger als Vierter 24.

16 KTM im Startfeld
Nicht weniger als 16 KTM befinden sich im Feld. Der M33-Motor (M3 steht für Moto3, die 3 für die Saison 2013) dominiert nach Belieben. In der Rennabteilung in Munderfing/Oberösterreich werden 2013 rund 150 Exemplare des Renners mit dem rund 55 PS starken 250-ccm-Einzylinder-Viertaktmotors gebaut. Die Hälfte der Maschinen sind Grand-Prix-Bikes (inklusive einiger Test- und Entwicklungsmotoren), die andere Hälfte teilt sich ziemlich genau in Production Racer für nationale Meisterschaften und Red-Bull-Rookies-Cup-Maschinen auf, deren Triebwerke ebenfalls auf den Aggregaten der Werksmaschinen basieren.

In der Moto3-WM wurde die Anzahl der Werks-KTM mit dem Stahlrohrgitterrahmen gegenüber dem Vorjahr von vier auf acht erhöht, die Nachfrage ist enorm gestiegen: Bei Red Bull KTM Ajo sind Salom, Sissis und Khairuddin unter Vertrag; bei Estrella Galicia 0.0 fahren Rins und Alex Márquez, im Team Calvo treten Maverick Viñales und Ana Carrasco an, sie fährt allerdings einen Production-Racer mit GP-Kit. Dazu kommt noch Niklas Ajo im Avant Tecno Team.

Die Moto3-Teams von Kalex-KTM (insgesamt acht Fahrer) vertrauen auf die bewährten Alu-Chassis aus Bobingen: Kiefer Racing (Alt, Finsterbusch), Interwetten-Paddock (Öttl), MarcVDS Racing (Loi), Mapfre Aspar (Folger, Granado) und RW Racing (Iwema, Kornfeil). Von diesen acht Kalex-Piloten vertrauen mit Alt, Finsterbusch und Öttl drei der vier Deutschen auf WP Suspension (statt Öhlins).

In der IDM Moto3 fahren das Team Freudenberg Racing und Lucas Schmidt Racing KTM mit den Moto3-Production Racern aus Österreich;   In der CEV liefert KTM Aki Ajo Racing, an das Motorika Team und RBA Racing. In der BSB fahren Red Line Racing und Ryan Saxelby Racing auf KTM. Und in der CIV ist das Giuseppe Carpi Team auf KTM unterwegs.

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