Philipp Öttl: «Es passt alles, um Punkte zu holen»

Von Matthias Dubach
Moto3
Philipp Öttl: WM-Punkte sind in Reichweite

Philipp Öttl: WM-Punkte sind in Reichweite

Der Kalex-KTM-Fahrer holte mit Rang 16 den besten Startplatz seiner GP-Karriere. Nun liegen in Silverstone WM-Punkte in Griffweite.

Philipp Öttl erlebte am Samstag beim Silverstone-GP einen Glanztag. Schon im dritten freien Training deutete der Moto3-Rookie mit Rang 17 bereits an, wozu er auf der Traditionsstrecke an diesem Tag fähig ist. Im Qualifying konnte er seine Zeit von 2:16.435 min gleich nochmals markant unterbieten, Öttl fuhr 2:15,550 min und sicherte sich damit den 16. Startplatz. Es ist die beste Startposition in der GP-Karriere des Teenagers, bisher war dies Platz 17 vom Sachsenring-GP gewesen.

«Die Rundenzeit war auf jeden Fall sehr, sehr gut, es hat alles zusammengepasst. Wir waren heute in der Früh schon sehr, sehr schnell unterwegs und konnten uns gut steigern. Wir haben im Quali am Anfang vorne einen neuen Reifen drin gehabt und hinten einen gebrauchten. Erst zur letzten Ausfahrt haben wir dann zwei neue Reifen montiert. Damit haben wir dann die gute Zeit gefahren. Ich habe Gott sei Dank keinen Windschatten gebraucht, weil der Wind sehr viel geholfen hat, ich hatte auf der langen Gerade Rückenwind gehabt. Das hat schon sehr geholfen, mir zumindest», freute sich Öttl, der die 5,9 km lange Strecke schon aus seiner Zeit im Red Bull Rookies Cup kennt.

Öttl büsste auf die beeindruckende Bestzeit von Maverick Viñales 2,043 sec ein. «Damit bin ich auf jeden Fall sehr happy. Ich bin 2:16,0 konstant gefahren, das war für mich sehr wichtig zu sehen, dass ich konstant diese Runden fahren kann. Das ist dann sehr wichtig für das Rennen. Aber trotzdem, für die Startaufstellung zählt nur eine Runde, die habe ich heute wirklich zusammengekriegt.»

Dass Öttl im Rennen fast immer besser ist als im Training, ist im Team Tec-Interwetten ein alter Hut. «Wir starten schon fast in den Punkten… Also wenn man die Statistiken anschaut, sollten normal Punkte drin sein», wies der Bayer auf seine gewohnten Aufholjagden hin. «Sich zu verbessern, ist im hinteren Feld aber natürlich leichter wie weiter vorne. Aber ich hoffe schon darauf. Dieses Mal haben wir wirklich die beste Ausgangslage, das Motorrad passt, die Startposition passt, es passt eigentlich alles, um Punkte zu machen.»

Bisher erreichte Öttl in seinem bisher elf Grands Prix zweimal die Punkteränge.

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