Philipp Öttl: «Kalex hat gute Arbeit geleistet»

Von Matthias Dubach
Moto3
Philipp Öttl: Tag 1 mit der neuen Kalex-KTM für 2014

Philipp Öttl: Tag 1 mit der neuen Kalex-KTM für 2014

Moto3-Pilot Philipp Öttl fuhr in Jerez erstmals die neue Kalex-KTM für 2014. Das Motorrad stellte sich am ersten Testtag als reifensparend heraus.

Als erster und einziger Fahrer fährt Philipp Öttl beim zweitägigen Test in Jerez die neue Kalex-KTM für die Saison 2014. Nachdem das Interwetten-Team das neue Moto3-Motorrad bis nachts um 1 Uhr aufgebaut hat, ging der Bayer am Donnerstagmorgen auf die Jungfernfahrt. Am Ende dieses ersten Testtages konnte der WM-18. der abgelaufenen Saison ein zufriedenes Fazit ziehen.

«Wir sind auf jeden Fall schon mal 1,1 sec schneller als beim letzten Mal hier auf der Strecke…», verglich Öttl mit dem Jerez-GP im Mai. Seine persönliche Bestzeit betrug 1:48,082 min, der beste Moto3-Pilot war Red-Bull-KTM-Ajo-Neuzugang Jack Miller mit 1:47,291 min. Öttl: «Ich denke, wir haben noch viel Arbeit vor uns. Aber wir sind rausgegangen und es hat gleich ziemlich gut gepasst. Das ist ein gutes Zeichen, Kalex hat gute Arbeit geleistet, das Motorrad läuft gut. Wir sind am Nachmittag unsere schnellste Zeit gefahren, obwohl die Strecke am Nachmittag langsamer wurde. Es sind ganz gute Rundenzeiten herausgekommen. Ich denke, am Freitag können wir nochmals zulegen. Die guten Runden bin ich alleine gefahren, es war kein anderer vor mir.»

Eine nicht ganz unwichtige Eigenschaft präsentierte das neue Modell bereits. «Wir haben bemerkt, dass wir nicht viel Reifen brauchen, dieses Motorrad ist relativ sparsam mit den Reifen, das muss man sagen. Ich konnte mit 20 Runden alten Reifen noch ziemlich gute Zeiten fahren. Das hört sich gut an, und jetzt wollen wir uns am Freitag nochmals steigern. Ich will in die 1:47er Zeiten vorstossen.»

Das Interwetten-Team nutzte den ersten Tag, um die Möglichkeiten des neuen Materials auszuloten. «Beim Set-up haben wir schon grosse Schritte gemacht, weil wir einfach mal austesten wollten, was mit dem Motorrad geht, in welche Richtung sich was entwickelt», schilderte Öttl. «Aber wir haben insgesamt schon einen guten Schritt gemacht. Das Motorrad läuft gut, wir werden dann am Montag in Valencia noch testen, dann haben wir auch einen direkten Vergleich zum WM-Wochenende.»

Jerez-Test, Donnerstag 14. November
Moto2

1. Tom Lüthi (CH), Suter, 1:42,662 min (61 Runden)
2. Jordi Torres (E), Suter, 1:42,724 (78)
3. Mika Kallio (FIN), Kalex, 1:42,776 (69)
4. Takaaki Nakagami (J), Kalex, 1:42,959 (52)
5. Esteve Rabat (E), Kalex, 1:42,962 (101)
6. Nico Terol (E), Suter, 1:43,028 (81)
7. Sandro Cortese (D), Kalex, 1:43,592 (49)
8. Razlan Shah (MAL), Kalex, 1:43,667 (52)
9. Julián Simón (E), Kalex, 1:43,795 (77)
10. Xavier Siméon (B), Suter, 1:43,944 (71)
11. Johann Zarco (F), Suter, 1:44,158 (70)
12. Franco Morbidelli (I), Suter, 1:44,249 (83)
13. Louis Rossi (F), Kalex, 1:44,469 (65)
14. Marcel Schrötter (D), Tech3, 1:44,565 (86)
15. Maverick Viñales (E), Kalex, 1:44,611 (102)
16. Alex Mariñelarena (E), Tech3, 1:44,804 (39)
17. Josh Herrin (USA), Suter, 1:44,877 (60)
18. Lorenzo Baldassarri (I), Suter, 1:45,175 (54)
19. Axel Pons (E), Kalex, 1:45,176 (55)
20. Luis Salom (E), Kalex, 1:46,061 (77)
21. Jonas Folger (D), Kalex, 1:46,119 (52)
22. Roberto Locatelli (I), Kalex, 1:46,328 (54)
Keine Zeiten gemeldet: Simone Corsi, Mattia Pasini, Ricky Cardús (alle FTR), Sam Lowes, Alessandro Nocco, Loris Capirossi, Anthony West (alle Speed Up)

Moto3

1. Jack Miller (AUS), KTM, 1:47,291 (80)
2. Karel Hanika (CZ), KTM, 1:47,827 (69)
3. Niklas Ajo (FIN), KTM, 1:47,860 (70)
4. Philipp Öttl (D), Kalex-KTM, 1:48,082 (55)
5. Danny Kent (GB), KTM, 1:48,128 (72)
6. Miguel Oliveira (P), Mahindra, 1:48,228 (38)
7. Arthur Sissis (AUS), Mahindra, 1:48,793 (62) 

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