CBC-Corse-Guru Giancarlo Cecchini: 50 Jahre dabei!

Von Günther Wiesinger
Moto3
Test in Almeria: Giancarlo Cecchini (73) mit Espresso an der Boxenmauer

Test in Almeria: Giancarlo Cecchini (73) mit Espresso an der Boxenmauer

Von Provini über Pasolini bis zu Saarinen und Masbou: Ongetta-CBC-Corse-Cheftechniker Giancarlo Cecchini schraubt seit 50 Jahren im GP-Paddock.

Das Ongetta CBC Corse-Team von Mirko und dessen Vater Giancarlo Cecchini trat in der vergangenen Moto3-WM-Saison mit FTR-Honda-Maschinen an, und zwar mit den Fahrern Alexis Masbou, Isaac Viñales sowie Matteo Ferrari.

Alexis Masbou wurde WM-Achter, als Dank dafür wird der traditionelle italienische Rennstall von Honda für 2014 mit Werksmaschinen verwöhnt. Neben Alexis Masbou wurde mit HRC-Hilfe der Malaysier Zulfahmi Khairuddin engagiert, der die Airline AirAsia als Sponsor mitbringt.

Was heute keiner mehr weiß: CBC Corse gewann 2004 die Fahrer-Weltmeisterschaft in der 125-ccm-Klasse – mit Andrea Dovizioso auf Honda.

Ein Urgestein ist CBC-Cheftechniker Giancarlo Cecchini, der schon in den 1970er-Jahren unter Morbidelli-Konstrukteur Jörg Möller WM-Titel und GP-Siege (125, 250, 350 ccm) abräumte. Inzwischen ist Giancarlo 73 Jahre alt – und steht immer noch unermüdlich an der Box und bereitet die Motorräder vor.

«Ich bin seit 50 Jahren dabei», erzählte Giancarlo beim Almeria-Test im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Kürzlich hat mir ein Fotograf ein Foto geschenkt, das mich 1964 mit Tarquinio Provini auf der Benelli zeigt, für den ich damals gearbeitet habe. Das war meine Anfangszeit im GP-Sport. Nachher habe ich für Renzo Pasolini und kurz für Jarno Saarinen geschraubt...Bei Morbidelli für Pileri und Bianchi, dann kamen Fahrer wie Dovizioso.»

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