MotoGP: KTM brauchte neue Kapitäne

CEV-Saisonauftakt: Florian Alt bärenstark!

Von Sharleena Wirsing
Beim Auftakt zur Spanischen Meisterschaft (CEV) in Jerez zeigten die zukünftigen und ehemaligen GP-Fahrer, zumindest teilweise, die erwartet starken Leistungen.

Die Spanische Meisterschaft (CEV) ist die erfolgreichste Nachwuchsklasse im Motorradsport und ein beliebtes Sprungbrett in die Weltmeisterschaft. Den Titel der kleinsten CEV-Klasse sicherten sich in den vergangenen Jahren einige mittlerweile sehr erfolgreiche WM-Piloten wie Maverick Viñales, Alex Rins, Álex Márquez, Aleix Espargaró, sein Bruder Pol und der deutsche MotoGP-Pilot Stefan Bradl.

Die CEV-Saison 2014 startete an diesem Wochenende in Jerez. In der Moto3-Klasse treten die deutschen Piloten Max Enderlein (KTM), Christoph Beinlich (FTR-Honda), Max Kappler (FTR-Honda) und Jonas Geitner (KTM) an. Im Qualifying war Max Kappler aus dem Racing Team Germany mit Rang 13 der Beste unter den Deutschen. Doch im ersten Rennen stürzte er und konnte zum zweiten Lauf nicht antreten. Max Enderlein, der im ersten Rennen mit Rang 10 glänzte, fiel im zweiten Rennen ebenfalls aus. Geitner und Beinlich mussten sich mit Plätzen zwischen 20 und 35 abfinden.

In der Moto2-Klasse bot sich ein anderes Bild: Florian Alt, der 2013 erfolglos für das Kiefer-Team in der Moto3-WM antrat, beeindruckte bei seinem Moto2-Debüt in Spanien mit Startplatz 4 und dem zweiten Rang im Rennen. Der 1,84 Meter große Alt erklärte nach dem Rennen: «Es war ein wahnsinniges Rennen, das sehr viel Spaß gemacht hat. Damit habe ich nicht gerechnet.»

Für Alts ehemaligen Teamkollegen Toni Finsterbusch lief das Wochenende nicht nach Plan. Er sollte von Position 21 ins Rennen gehen, doch ein technisches Problem an seiner AJR-Maschine beendete sein Rennen bereits in der Aufwärmrunde.

Der Schweizer Jesko Raffin lag auf Siegkurs, als ihn der siebenfache 250-ccm-GP-Sieger Sebastian Porto in der letzten Runde abräumte. Raffin hatte sich am Samstag bereits die Pole gesichert.

Auch der ehemalige IDM-Supersport-Fahrer Jan Bühn feierte in der CEV mit Startplatz 11 und Rang 9 im Rennen einen Einstand nach Maß.

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