3 Monate nach seinem Beinahe-Tod: Noah Dettwiler will wieder Rennen fahren
Noah Dettwiler (20) hatte bei seinem fürchterlichen Unfall in der Besichtigungsrunde zum Moto3-Grand-Prix in Malaysia außergewöhnliches Glück. 2026 wagt der Schweizer in Italien das Comeback.
Bei der verheerenden Kollision mit Moto3-Weltmeister Jose-Antonio Rueda in der Besichtigungsrunde zum Malaysia-GP hatte Noah Dettwiler eine Riesenportion Glück,
Anfang Dezember äußerte der 20-Jährige erstmals öffentlich, dass er darüber nachdenke, seine noch junge Karriere fortzusetzen: «Motorradrennen sind meine Leidenschaft, mein Leben und meine Arbeit, und deshalb werde ich alles geben, um so schnell wie möglich wieder 100 Prozent fit zu werden.»
Dettwiler hatte für 2026 ein Angebot vom SIC58-Rennteam von Paolo Simoncelli für die Moto3-Weltmeisterschaft. Weil unklar war, wie lange Noahs Genesungsphase dauert,
Noah Dettwiler fährt eine Supersport-Ducati
Jetzt ist offiziell: Dettwiler wagt das Comeback, der Solothurner hat einen Vertrag mit dem Team Kuja Racing für die Italienische Supersport-Meisterschaft unterschrieben und wird eine Ducati Panigale V2 pilotieren.
«Ich freue mich sehr, dieses neue Abenteuer mit Kuja Racing zu beginnen», teilte Noah mit. «Ich kenne die Geschichte und Professionalität dieses Teams und bin überzeugt, dass es das ideale Umfeld ist, um mein volles Potenzial auszuschöpfen. Ich kann es kaum erwarten, auf das Motorrad zu steigen, die Crew in der Box kennenzulernen und hart daran zu arbeiten, das Team auf die Plätze zu bringen, die es verdient. Wir sehen uns auf der Rennstrecke!»
Auftakt in Italien ist Ende April in Misano, die Serie umfasst insgesamt sechs Veranstaltungen.
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