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Kiefer und Luca Grünwald warten auf ersten WM-Punkt

Von Peter Fuchs
Luca Grünwald kam am Sonntag im Moto3-GP in Barcelona zum dritten Mal in Folge unter den ersten 20 ins Ziel. Zu WM-Punkten fehlten dem Kiefer-Piloten aber 15 Sekunden.

Seit dem 28. Oktober 2012 hat das Team Kiefer Racing in der Weltmeisterschaft keinen Punkt mehr geholt. Luca Grünwald bestätigte mit einer erneuten Top-20-Platzierung in Barcelona zwar seinen Aufwärtstrend, die Punkteränge waren aber erneut unerreichbar.

«Mein Start und die ersten Runden waren richtig gut», erzählte der 19-jährige Waldkraiburger. «Danach konnte ich für weitere zwei, drei Runden mit der Gruppe mithalten, die um die letzten Punkteränge kämpfte. Ab dem Zeitpunkt, an dem eine Lücke zu meinen Vorderleuten entstand, fehlten drei bis vier Zehntelsekunden pro Runde, um deren Pace zu halten.»

Grünwald weiter: «Nach ein paar einsamen Runden wurde ich von der hinteren Gruppe eingeholt. Diese konnte ich allerdings gut kontrollieren. Meistens fuhr ich auch an der Spitze der Gruppe. Später habe ich mich rundenlang mit Sissis gematcht, bis ich am offiziellen Anzeigedisplay die noch zu fahrenden Runden falsch abgelesen habe. Anstatt einer waren noch zwei Runden zu fahren. Außerdem hatte ich in der Schlussphase mit Kupplungsproblemen zu kämpfen, die sich besonders beim Runterschalten ausgewirkt haben. Aufgrund dessen bin ich einmal miserabel auf die Start-/Zielgerade gekommen und in einem Aufwisch ist die ganze Meute an mir vorbeigerauscht. In der letzten Runde schaffte ich es trotzdem nochmals zwei Gegner zurück zu überholen, aber auf der Gegengerade passierte wegen der Kupplung ein Fehler beim Anbremsen der Linkskurve und somit konnte ich Philipp Öttl nicht mehr einholen.»

Im Ziel wurde es Rang 20, ein Rang hinter Öttl. «Das Rennen war soso», meinte der Kiefer-Youngster. «Nichts Überragendes, aber auch nicht schlecht. In der Anfangsphase müssen wir noch diese drei, vier Zehntelsekunden finden, denn nach dem ersten Renndrittel ist das Mittelfeld auch nicht mehr so schnell unterwegs. Diesen Sprung müssen wir schaffen, dann schaut es schon beim nächsten Mal in Assen um einiges erfreulicher aus.»

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