Danny Kent: «Wollte eigenen Rekord brechen»

Von Frank Aday
Moto3

Nach den ersten drei Saisonrennen ist klar, dass der Moto3-Titel wohl nur über den Kampf mit Danny Kent zu gewinnen ist. Der Brite siegte in zwei von drei Rennen unangefochten.

Mit ganzen 10,334 sec Vorsprung auf Leopard-Teamkollege Efren Vazquez siegte Honda-Pilot Danny Kent in Argentinien. Zwei überlegene Siege in drei Rennen, WM-Führung und 17 Punkte Vorsprung – so positiv fällt die Bilanz für den Briten nach den ersten drei Moto3-Läufen 2015 aus.

In Argentinien feierte Kent seinen vierten Grand Prix-Sieg, nachdem er eine Woche zuvor in Austin bereits überlegen triumphiert hatte. «Die Rennen von Austin und Argentinien waren sehr lang für mich. Wenn man alleine fährt, wirken die Rennen immer viel länger, als wenn man mit anderen Fahrern kämpft. Normalerweise sieht man bei einem Moto3-Rennen nicht einen so großen Vorsprung auf dem eigenen Pitboard, sondern kämpft mit zehn anderen Fahrern. Es fühlte sich für mich an, als würde das Rennen ewig dauern. Als ich sah, dass ich acht Sekunden Vorsprung hatte, wollte ich meinen Rekord aus Austin brechen. Mit der Führung von zehn Sekunden habe ich das geschafft. Es war großartig, zwei Rennen in Folge auf dem obersten Treppchen zu stehen.»

«Mehrere Leute haben mich gefragt, wie ich es geschafft habe, eine so große Lücke zu erzeugen. Das funktioniert nur durch wirklich harte Arbeit in allen drei Trainings und im Qualifying. Ich habe versucht, alleine schnelle und konstante Runden zu fahren. Wenn ich dann in das Rennen gehe, mache ich keine Fehler und habe auch ohne Windschatten eine schnelle Pace.»

In der WM-Tabelle liegt Kent nun 17 Punkte vor Kiefer-Teamkollege Efren Vazquez und 26 vor Enea Bastianini. «Ein paar Kollegen haben schon gesagt, dass ich die Rennen langweiliger mache», schrieb Kent in seinem Blog. «Naja, das tut mir leid, aber natürlich werde ich mich nicht beschweren, denn ich kämpfe so um den Sieg. Ungefähr zehn Fahrer kämpften um Platz 2, daher war das Rennen trotzdem auch für die Zuschauer spannend.»

Das nächste Rennwochenende findet nach drei Übersee-Rennen wieder in Europa statt. Von 1. bis 3. Mai wird in Jerez gefahren.

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