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Miguel Oliveira (KTM): «Wieder um den Sieg kämpfen»

Von Sharleena Wirsing
In Assen fuhr Miguel Oliveira seinen zweiten Saisonsieg ein. Diesen Trend will er in Sachsen fortsetzen. Auch Brad Binder, der dort 2014 Zweiter war, macht sich große Hoffnungen.

KTM hat alle drei bisherigen Moto3-Läufe auf dem Sachsenring gewonnen. Honda hat in der kleinsten GP-Klasse in Deutschland nicht mehr triumphiert, seit Marco Melandri 1999 bei den 125ern auf dem Sachsenring ganz oben auf dem Podest stand. Ein gutes Zeichen für Assen-Sieger Miguel Oliveira und seine Red Bull-KTM-Ajo-Teamkollegen Brad Binder und Karel Hanika.

Nach seinem Sieg in Assen liegt Miguel Oliveira auf Platz 3 der Gesamtwertung, doch er hat 63 Punkte Rückstand auf WM-Leader Danny Kent. «Der Sachsenring ist eine Strecke mit vielen Bremszonen. In diesem Bereich sind wir stark, doch ich würde deshalb nicht behaupten, dass dieser Kurs besser zur KTM passt als zur Konkurrenz. Man kann die Situation in diesem Jahr nicht zu sehr mit den letzten Jahren vergleichen. Ich mag vor allem den letzten Teil der Strecke, da es die schnellere Sektion ist. Auf dem Sachsenring habe ich noch nie den Sprung auf das Podest geschafft, aber ich will wieder um den Sieg kämpfen», lautete Oliveiras Kampfansage.

Brad Binder stand 2014 mit der Mahindra des Ambrogio-Teams in Sachsen als Zweiter auf dem Podest. Nur 0,180 sec trennten ihn damals vom Sieg. «Der Sachsenring ist eine meiner Lieblingsstrecken. Für mich ist sie auch deshalb besonders, weil ich dort im letzten Jahr meinen ersten Podestplatz einfuhr. Ich war auf dieser Strecke in jedem Jahr schnell, das gibt mir Zuversicht. Ich hoffe, dass ich schon bald wieder auf dem Podest stehe.»

Karel Hanika erreichte das Ziel im letzten Jahr nicht. «Ich freue mich auf diesen Grand Prix, weil ich dort im letzten Jahr schnell war. Ich kämpfte um den sechsten Platz und fühlte mich stark. Ich hoffe aber, dass wir in diesem Jahr mehr Glück haben. Wenn man auf dieser Strecke schnell ist, macht sie sehr viel Spaß.»

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