Fabio Quartararo: «Vermisse Pizza am meisten»

Von Frank Aday
2015 kam Fabio Quartararo als 15-Jähriger zu seinem ersten Grand Prix nach Katar. Seither stand der Honda-Pilot bereits zweimal auf dem Moto3-Podest. Doch Erfolg bedeutet auch Entbehrungen.

Die erste Hälfte seiner Rookie-Saison 2015 schloss Fabio Quartararo auf dem siebten Rang des Gesamtklassements ab. Der Franzose aus dem Team Estrella Galicia 0,0 feierte in Austin und in Assen zwei hervorragende zweite Plätze.

In Jerez stand er erstmals auf der Pole-Position und schnappte sich in Le Mans erneut Startplatz 1. Nachdem er auf dem Sachsenring durch einen Sturz punktelos blieb, blickte Quartararo nun auf die erste Saisonhälfte zurück.

Wie fühlst du dich nach den ersten neun Grands Prix mit mehr Erfahrung? Was hat dich an der Weltmeisterschaft am meisten überrascht?

Die Erfahrungen in der Weltmeisterschaft waren sehr unterhaltsam für mich. Bei Rennen wie in Jerez oder Assen hatte ich eine wirklich gute Zeit. Ich habe auch an Rennen wie in Aragón in der Spanischen Meisterschaft gute Erinnerungen, denn ich kämpfte gegen meinen jetzigen Teamkollegen Jorge Navarro um den Sieg. Ich liebe es, um den Sieg zu kämpfen, je höher das Level, desto besser. Was mich am meisten positiv überrascht hat, war das Level der Weltmeisterschaft.

Wie hast du dich im Weltmeister-Team Estrella Galicia 0,0 eingelebt?

Ich fühle mich in meinem Team sehr wohl. Der Moto3-Titelgewinn meines Teams im letzten Jahr gibt mir viel Vertrauen. Die Erfahrung und das Know-how meiner Technik-Mannschaft sind perfekt für mich. Die Beziehung war von Anfang an gut. In derselben Teamstruktur wie Tito Rabat und Alex Márquez zu sein, ist ein großer Vorteil, weil wir oft Rennen und Strecken diskutieren und sie mir Ratschläge geben. Wir sind wie eine große Familie.

Welche Ratschläge geben sie dir?

Ich spreche am meisten mit Alex, da er im letzten Jahr mit einem Honda-Bike in der Moto3-Klasse fuhr wie ich jetzt. Daher hat er viele nützliche Informationen für mich, zum Beispiel zu den Strecken. Er hilft mir, die Strecken, die ich nicht kenne, zu analysieren. Zudem planen wir die Arbeit mit meinem Team.

Welche der bisherigen WM-Strecken hat dir am besten gefallen?

Ich liebe die schnellen Kurven in Katar. Mit dem Kart fuhr ich bereits nachts, aber in der Weltmeisterschaft nachts zu fahren, war bezaubernd.

Welcher war der besonderste Grand Prix für dich?

Ohne Zweifel Frankreich. Als ich sah, wie viele Menschen sich beim Pit Walk versammelt hatten, um mich zu sehen, fühlte ich mich stark unterstützt. Alle warteten vor der Box auf mich, um ihre Unterstützung zu zeigen. Das war großartig. Doch auch die Atmosphäre in Mugello und in Assen hat viel Spaß gemacht.

An welchen Moment in der ersten Saisonhälfte erinnerst du dich besonders gut?

An die erste Runde in Katar unter dem Flutlicht, das die Strecke beleuchtete. Das war sehr speziell. Ich denke, dass ich mich daran mein ganzes Leben lang erinnern werde. Dort sagte ich zu mir: ‹Fabio, das ist es!›

Wo verbringst du deine Sommerpause?

Ich werde daheim in Nizza bei meiner Familie und Freunden sein.

Wirst du dein Trainingsprogramm verändern?

Ich werde noch härter trainieren, vor allem in den ersten beiden Wochen. Ich gehe jeden Tag laufen und fahre Motorräder. In der letzten Woche vor Indianapolis werde ich weniger trainieren, weil Erholung wichtig ist.

In der kleinsten Klasse müssen viele Fahrer einen strengen Ernährungsplan einhalten. Wie ist es bei dir?

Ich lasse den Plan während der Sommerpause nicht sausen, aber es wird einen Tag geben, an dem ich hausgemachte Pizza esse. Das ist etwas, das ich nicht oft esse, aber es ist eine der Sachen, die ich am meisten vermisse.

Wie sieht für dich die perfekte Sommerpause aus?

Auf einem Honda-Moto3-Bike wie der NSF250RW konstante Runden drehen, Zeit mit Familie und Freuden am Strand verbringen und etwas Motocross fahren. Der Speed der Maschine und das Motocross fahren, sind für einen perfekten Tag notwendig.

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