Pol Espargaró (KTM): «Planen Samstag große Änderung»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Pol Espargaró auf der Red Bull KTM

Pol Espargaró auf der Red Bull KTM

Red Bull KTM-Pilot Pol Espargaró hielt seinen Rückstand auf die Bestzeit im trockenen zweiten MotoGP-Training gering, während sich Bradley Smith auf die Reifenwahl konzentrierte.

Pol Espargaró schaffte im nassen ersten MotoGP-Training von Brünn Platz 18 mit 1,4 sec Rückstand, im Trockenen kam er besser zurecht und stürmte mit einer Sekunde Rückstand auf Platz 13.

«Eigentlich war es kein schlechter Tag. Wir hatten aber dieselben Probleme wie immer: das Turning. Doch wir haben beim Test in Aragón viele Dinge – wie neue Chassis – ausprobiert, die wir wegen den Bedingungen heute nicht einsetzten. Obwohl es am Ende der zweiten Session trocken war, bot sich nicht genug Zeit, um diese großen Komponenten zu prüfen. Doch wir müssen stolz auf unser Paket vom Sachsenring sein, denn auf der langen Strecke von Brünn liegen wir nun nur eine Sekunde hinter dem Schnellsten. Zudem ist dieser Kurs sehr anspruchsvoll, was schnelle Richtungswechsel und das Turning betrifft», betont Espargaró. «Alles ist okay, ich bin zufrieden. Aber wenn am Samstag alle pushen, müssen wir uns auch noch steigern. Wir planen am Samstag große Veränderungen am Bike, die wir in Aragón getestet haben.»

Bradley Smith landete im FP1 auf Platz 22 mit 2,4 sec Rückstand, im trockenen FP2 lief es mit dem 23. Rang und drei Sekunden Rückstand nicht besser. «Diese Strecke bietet im Nassen guten Grip. Nach den Problemen mit den Regenreifen im letzten Jahr, fuhr ich einen weichen Hinterreifen für zahlreiche Runden. Am Sonntag soll es nass sein und ich will nicht, dass ein Reifen sich in seine Einzelteile auflöst», erklärte der Brite. «Alles hat geklappt. Im Trockenen am Nachmittag drehte ich einige Runden auf der weicheren Mischung hinten, um zu sehen, wie lange dieser Reifen durchhalten würde, falls es am Sonntag trocken ist. Da viele Fahrer mehrere Reifensätze fuhren, sieht meine Platzierung sehr schlecht aus. Doch ich wollte einfach viele Runden mit einem Hinterreifen fahren, um zu sehen, wie lange er durchhält.»

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