Stefan Bradl: «Es kommt auf die Basis der Honda an»

Von Ivo Schützbach
MotoGP
Das neue Honda-Superbike ist bislang nicht konkurrenzfähig

Das neue Honda-Superbike ist bislang nicht konkurrenzfähig

«Ich brauche von beiden Parteien Fakten», meinte Stefan Bradl zu einem möglichen Vertrag mit Marc VDS in der MotoGP- oder mit Red Bull Honda in der Superbike-WM. «Dann wird es schnell gehen.»

Kommendes Wochenende findet auf dem Lausitzring der deutsche Superbike-WM-Event statt. Für Stefan Bradl nicht nur wegen des Heimrechts interessant, für den Bayer geht es auch um die sportliche Zukunft.

«Ich werde am Wochenende das Gespräch mit Marco Chini von Honda Motor Europe suchen, hinsichtlich Technik und Zukunft», sagte Bradl im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

Nach einer bislang enttäuschenden Superbike-Saison mit der neuen Honda Fireblade kann sich der 27-jährige WM-13. auch die Rückkehr in die MotoGP-WM vorstellen, beim Team Marc VDS Honda hat Bradl realistische Chancen. Ranghohe Honda-Manager machen sich für den Moto2-Weltmeister von 2011 stark.

«Ich brauche von Marc VDS und Red Bull Honda Fakten», unterstreicht Bradl. «Es wird Zeit, dass diese auf den Tisch kommen. Ich werde mir das dann in Ruhe anschauen, meine Entscheidung wird dann auch nicht allzu lange dauern. Es geht nicht in erster Linie ums Geld, sondern ums Material und Umfeld. Das sind die Grundsteine dafür, wie man sich wohlfühlt. Wenn das MotoGP-Angebot wie besprochen kommt, dann ist es kein schlechtes, was das Material betrifft.»

Die Honda Racing Corporation rüstet 2018 Marc Márquez, Dani Pedrosa und Cal Crutchlow mit den neuesten Werksmaschinen aus. Takaaki Nakagami bei LCR sowie die Marc VDS-Mannschaft werden 2017-Material bekommen.

Die diesjährigen Marc VDS-Piloten Jack Miller und Tito Rabat liegen nach elf von 18 Rennen in der Weltmeisterschaft auf den Rängen 13 und 18; Bradl hält das Material trotzdem für gut.

«Es kommt darauf an, wie konkurrenzfähig die Honda bis zum Ende des Jahres ist», weiß der Zahlinger. «Ich kenne die Honda von vor drei Jahren, wie sie sich verändert hat, weiß ich nicht. Ich glaube, dass Crutchlow und Miller bis jetzt das gleiche Material hatten, sie haben wohl auch beide eine gewisse HRC-Unterstützung im Vertrag. Diese ist wichtig, die ersten beiden Jahre bei LCR hatte ich sie aber auch nicht. Es kommt auf die Basis des Motorrads an.»

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