Marc Márquez: «Rossi hat noch eine Chance»

Von Sharleena Wirsing
Valentino Rossi und Marc Márquez

Valentino Rossi und Marc Márquez

Bevor am Freitag der Misano-GP beginnt, sprach MotoGP-Weltmeister Marc Márquez über seine Erfolge auf dieser Strecke, die WM-Chance von Valentino Rossi und die Risiken beim Training.

In Silverstone verlor Marc Márquez nach einem Motorschaden an seiner Repsol-Honda die WM-Führung. Er liegt nun neun Punkte hinter Ducati-Pilot Andrea Dovizioso. «Natürlich war Silverstone nicht besonders gut für uns, aber ich fühlte mich auch an diesem Wochenende wirklich stark. Sogar im Rennen. Nun müssen wir Misano auf demselben Level bestreiten. Wir sind auf einem guten Weg», ist der Weltmeister überzeugt.

Die erfolgreichsten Fahrer, seit der Misano-GP 2007 in den MotoGP-Kalender zurückkehrte, sind mit je vier Siegen Jorge Lorenzo (1 x 250 ccm, 3 x MotoGP) und Marc Márquez (1 x 125 ccm, 2 x Moto2, 1 x MotoGP). Honda-Pilot Márquez stand dort zudem bereits drei Mal auf der Pole-Position. «Vor zwei Wochen haben wir hier einen guten Test absolviert. Ich fühlte mich stark und war schnell. Nun müssen wir die Bedingungen und den Grip analysieren. Misano war für mich in der Vergangenheit eine gute Strecke. Ich werde versuchen, auch an diesem Sonntag eine gute Erinnerung zu schaffen. Das Wetter soll nicht stabil bleiben. Das könnte trickreich werden. Wir wissen aber, dass wir im Trockenen und im Nassen stark sind.»

Ist Valentino Rossi, der den Misano-GP nach einem Enduro-Unfall verpassen wird, noch ein Anwärter auf den Titel? «Wenn er nur in diesem Rennen fehlt, hat er noch eine Chance», glaubt Márquez. «Sollte er zwei Rennen verpassen, werden ihm zu viele Punkte fehlen. Das Problem für ihn ist, dass er nicht nur gegen einen Fahrer kämpft. Drei oder vier Fahrer fighten um den Titel. Daher ist es schwer, das wieder aufzuholen. Für ihn ist besonders wichtig, sich gut zu erholen, um auch in Zukunft stark zu sein.»

Gehen die MotoGP-Fahrer bei ihrem Training beim Motocross, Enduro oder Supermoto zu viele Risiken ein? «Ich hasse es, wenn ich lese, dass manche darüber schimpfen, dass wir außerhalb der Strecke Motorräder fahren. Es ist gefährlich, aber Teil unseres Jobs. Natürlich wären wir lieber am Strand, aber dort kannst du deine Fähigkeiten nicht verbessern. Dafür musst du Motorräder fahren und trainieren. Verletzungen können immer passieren. Man kann sich offensichtlich auch in der Küche verletzten wie Cal», lachte der Repsol-Honda-Pilot über die Fingerverletzung von Cal Crutchlow.

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